Erstmals hat ein Vertreter der Europäischen Zentralbank öffentlich von einem möglichen Euro-Aus für Griechenland gesprochen. Griechenland könne nach den Wahlen nicht mit der Bereitschaft der EZB rechnen, sein Sanierungsprogramm neu zu verhandeln, sagte EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen dem «Handelsblatt». Zu dem vereinbarten Sanierungsprogramm gebe es keine Alternative, wenn Griechenland Mitglied der Euro-Zone bleiben wolle. Die Aussagen stellen einen rhetorischen Kursschwenk der EZB dar - nie zuvor hatte sie ein Ausstiegsszenario offen thematisiert.
Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.
Artikel kommentieren