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22. Februar 2012 06:39 Uhr

Konflikte

Isaf will nach Koranverbrennung alle Soldaten schulen

Nach Protesten wegen der Verbrennung von Exemplaren des Korans durch US-Truppen in Afghanistan zieht die Internationale Schutztruppe Isaf Konsequenzen: In einer Direktive verpflichtete Isaf-Kommandeur John Allen alle Soldaten dazu, spätestens bis zum 3. März an Schulungen zum angemessenen Umgang mit religiösem Material wie dem Koran teilzunehmen. Die Schutztruppe bestätigte in der Nacht, dass Soldaten in der US-Basis Bagram Ausgaben des Korans zur Entsorgung versehentlich zu einer Verbrennungsanlage gebracht hätten. Der Vorfall hatte gestern wütende Proteste ausgelöst.

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