Eine Bund-Länder-Kommission soll die Erkenntnisse aus der politischen Aufarbeitung der Neonazi-Morde zusammenführen. Nach dem Beschluss des Kabinetts setzte Innenminister Hans-Peter Friedrich das vierköpfige Gremium ein. Es soll vor allem die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern im Zusammenhang mit der Zwickauer Neonazi-Zelle kritisch hinterfragen und Verbesserungsvorschläge machen. Er würde sich auch einmal eine Kommission wünschen, die die politischen Defizite erhellt, kritisierte der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt.
Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.
Artikel kommentieren
| Artikel bewerten: