Die Bundesagentur für Arbeit hat im vergangenen Jahr deutlich weniger Betrugsfälle von Hartz-IV-Empfängern registriert. Knapp 47 500 Fälle wurden wegen des Verdachts auf Schwarzarbeit an die Zollverwaltung weitergegeben, berichtet die «Süddeutsche Zeitung». Das sei ein Minus von 9,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies gehe aus dem Jahresbericht zur «Bekämpfung von Leistungsmissbrauch» der Bundesagentur hervor. Demnach wurden auch deutlich weniger Fälle wegen eines Straftatverdachts an die Staatsanwaltschaft überreicht. Diese Zahl sank um 16,7 Prozent.
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