Aufführung im Nördlinger Klösterle: "Wenn der Kuckuck dreimal ruft"



Das Gras auf der anderen Seite des Zauns ist immer grüner, heißt es im Sprichwort. Dieser höchst subjektiven Einschätzung erliegt auch Lady Hilary in der Komödie mit dem seltsamen Titel „Wenn der Kuckuck dreimal ruft“, als sie sich auf eine Affäre mit einem jungen Amerikaner einlässt und damit Gefühls- und Liebeswirren in ihrem gesamten Umfeld auslöst.
Bei der Besetzung der Aufführung im Nördlinger Klösterle wurde mit – vor allem aus einer Vielzahl von Fernsehrollen – bekannten Gesichtern nicht gespart: Christian Wolff, langjähriger „Förster Rombach“ aus dem „Forsthaus Falkenau“, spielt den englischen Landadeligen routiniert und souverän und steht zum ersten Mal mit seinem Sohn auf der Bühne. Patrick Wolff („Die Rettungsflieger“, „SOKO“, „Der Alte“) gibt den glühend werbenden Liebhaber, während Anja Kruse („Traumschiff“, „Schwarzwaldklinik“, „Forsthaus Falkenau“) als zwischen Leidenschaft und Vernunft hin- und hergerissene Ehefrau nach blassem Beginn erst im zweiten Teil Akzente setzen kann. (aku)
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