von Toni Kutscherauer


Langes Zottelhaar, wilder Bartwuchs, schwarzes T-Shirt und eine nicht gerade zierliche Figur – er erinnert an einen Brutalo-Rocker und Heavy-Metal-Freak, eigentlich ein Typ zum Fürchten. Doch „Bembers“ macht Comedy und in dieser Mission trat er am vergangenen Wochenende mit seinem Programm „Voll in die Fresse“ gleich zweimal in der Auhausener Mehrzweckhalle auf. Insgesamt 700 Leute sahen seinen Auftritt. Respekt und Manieren kommen im Wortschatz der Bühnenfigur „Bembers“ offenbar nicht vor, so werden zunächst einmal ein Kasten Bier und ein Totenschädel („mei Großvadda“) auf die Bühne geschafft, eine Pulle geöffnet und eine Kippe angesteckt. Doch als das vorwiegend junge Publikum mit dem obligaten „Servussla“ begrüßt wird und „Bembers“ seine in breitestem Nürnberger Dialekt seine irrwitzigen Stories auspackt, wird’s erst richtig lustig. Mehr darüber in den Rieser Nachrichten vom Mittwoch.
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