Oettingen (heja/pm) - Rund eine halbe Million Euro hat die Oettinger Brauerei in den vergangenen Jahren in die Verbesserung ihrer Abwässer und damit in den Umweltschutz investiert.

In dieser Höhe nämlich bewegen sich die Investitionen, die das Oettinger Traditionsunternehmen in die Optimierung der betriebseigenen Kläranlage zur Behandlung seiner Abwässer aus Produktion und Abfüllung gesteckt hat.
Laut Mitteilung des Unternehmens sei diese Kläranlage, die seit 1992 bestehe, im Laufe der vergangenen Jahre immer wieder verbessert und an die Produktionsentwicklung angepasst worden. Demzufolge wurden hier zuletzt ein zweiter Misch- und Ausgleichstank mit einem Volumen von 2400 Quadratmetern sowie eine nachgeschaltete Sandfilterstufe errichtet und in Betrieb genommen.
Außerdem habe man die Ablaufstation mit allen dazugehörenden Messeinrichtungen neu konzipiert, was eine deutliche Qualitätserhöhung des gereinigten Abwassers zur Folge gehabt habe.
Fast die Qualität des Wörnitzwassers erreicht
"Das bestens gereinigte Abwasser erreicht inzwischen nahezu die Qualität des Wörnitzwassers, sowohl bei der organischen Verschmutzung als auch bei den Nährstoffen", so Produktionsleiter und Braumeister Ludwig Metz.
Täglich bis zu 2200 Kubikmeter Abwasser reinigt die Kläranlage derzeit auf hohem technischen Niveau, wobei die eingesetzten Technologien auf die besonderen Anforderungen des Brauereiabwassers abgestimmt seien. Beispielsweise werde ein Großteil der Verschmutzung unter Gewinn von Biogas abgebaut, das derzeit zur Wärmegewinnung der Brauerei eingesetzt werde.
Insgesamt sei die Reinigungsleistung der betriebseigenen Kläranlage Schritt für Schritt verbessert worden und gehe inzwischen deutlich über das gesetzlich geforderte Maß hinaus.
Damit knüpfe die Oettinger Brauerei an ihre freiwillige Verpflichtung für den Umweltschutz an, die bereits mit der Teilnahme am Umweltpakt Bayern und dem Öko-Profit-Projekt des Landkreises begonnen worden sei, so der Produktionsleiter.
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