Dienstag, 25. April 2017

21. April 2017 00:34 Uhr

Siedlungsentwicklung

Damit die Ortskerne nicht aussterben

Nach Anlaufschwierigkeiten beteiligt sich jetzt fast jede zweite Kommune im Landkreis am Programm für eine bessere Nutzung von Baulücken

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Im Rahmen des Konversionsmanagements unterstützt der Landkreis Donau-Ries mit einem Projekt Kommunen bei ihrer Innenentwicklung. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Pilotphase im Mai 2016 ist nun die zweite Projektphase gestartet. Zahlreiche Kommunen haben sich für ein erneutes Flächenmanagement ausgesprochen, die Beteiligung ist mit aktuell 18 Kommunen und drei Verwaltungsgemeinschaften aus dem gesamten Landkreis überaus positiv.

Das Projekt „Flächenmanagement 2.0“ im Landkreis Donau-Ries befindet sich derzeit in der Startphase. Im Handlungsfeld „Siedlungsentwicklung“ des Konversionsmanagements wird dieses Projekt nun bereits zum zweiten Mal durchgeführt. Dabei sollen die teilnehmenden Kommunen intensiv bei der Reaktivierung und Umnutzung ihrer innerörtlichen Baulücken und Leerstände unterstützt werden. Die fachliche Begleitung für die zweite Projektphase übernimmt nach gewonnener Ausschreibung wieder das Planungsbüro Baader Konzept aus Gunzenhausen. Konversionsmanagerin Barbara Wunder freut sich, „dass wir die Firma Baader Konzept ein zweites Mal gewinnen konnten, nachdem die Zusammenarbeit während der ersten Pilotphase sehr produktiv und erfolgreich war.“

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Zahlreiche Kommunen beteiligen sich

Nach dem Abschluss der Pilotphase und der durchweg positiven Resonanz der Kommunen wurde der Ruf nach einer zweiten Projektphase laut. Nun beteiligen sich insgesamt 19 Kommunen aus dem gesamten Landkreis sowie zwei Verwaltungsgemeinschaften. Mit den Städten und Gemeinden Asbach-Bäumenheim, Auhausen, Buchdorf, Daiting, Deiningen, Fünfstetten, Holzheim, Kaisheim, Maihingen, Marktoffingen, Monheim, Munningen, Niederschönenfeld, Nördlingen, Oberndorf, Oettingen, Reimlingen, Rögling und Wallerstein sowie den zwei Verwaltungsgemeinschaften Rain und Ries machen diesmal etwa die Hälfte aller Kommunen mit bei diesem nachhaltigen Flächenmanagement.

Landrat Stefan Rößle sieht die Arbeit der ersten Pilotphase damit bestätigt: „Das sich so viele Kommunen um die Entwicklung ihrer Ortskerne kümmern, ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft und trägt diesem zentralen Thema der ländlichen Entwicklung Rechnung.“

In einem ersten Austauschtreffen mit allen teilnehmenden Kommunen und Verwaltungsgemeinschaften wurde der Prozess Mitte Februar offiziell gestartet. Schon seit November 2016 wird das Projekt intensiv zusammen mit der Firma Baader Konzept geplant. Am Anfang stehen vor allem die Schulung der Flächenmanagementdatenbank des Landesamtes für Umwelt und die Schulung der Innenentwicklungslotsen der Kommunen im Mittelpunkt. In den weiteren Austauschtreffen der teilnehmenden Städte und Gemeinden werden außerdem aktuelle Bedarfe besprochen und fachliche Impulse zur Innenentwicklung gegeben. Zusätzlich wird ein Vermarktungsworkshop für alle Kommunen des Landkreises angeboten, um die innerörtlichen Leerstände und Brachflächen effektiv zu vermarkten und damit wieder zu reaktivieren.

Das Konversionsmanagement steht als Servicestelle für Kommunen sowie Bürger rund um das Thema Flächenmanagement und Innenentwicklung zur Verfügung. (pm)

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