Gläubige aus dem ganzen Dekanat begegnen den Schwestern
Wemding Einmal mehr war der Wemdinger Karmel eine Stätte intensiver Glaubenserfahrung. Am Tag des geweihten Lebens fanden sich Gläubige aus dem ganzen Dekanat zu einem Gottesdienst und einer Begegnung mit den Schwestern ein.
Dekan Konrad Bayerle begrüßte in der Kirche die Gläubigen. Dabei widmete er diesen Gottesdienst einerseits dem Dank an die, die dem Ruf Gottes gefolgt sind sowie andererseits der Bitte, dass Menschen diesem Ruf folgen mögen. Domkapitular Alfred Rottler, Leiter des Seelsorgeamtes der Diözese Eichstätt, betonte in seiner Predigt, dass „Worte eine große Macht ausüben und uns beeinflussen positiv wie negativ.“ Dann berichtete er von einem langen Gespräch mit einem jungen Mann, der Priester werden wollte und beinahe am Widerstand der Eltern scheiterte. Aber, so der Prediger weiter, „Jesu Worte wirken und treffen ins Herz.“
Abschließend sprach Domkapitular Rottler den Gläubigen Mut zu, „den Ruf des Herrn im täglichen Leben zu hören, ist gar nicht so leicht; denn wir leben in einer lauten Zeit. Es braucht die Stille des Zuhörens und die Ruhe des Gebetes.“
Musikalisch umrahmt
Der Gottesdienst wurde von den Schwestern musikalisch umrahmt.
Nach dem Gottesdienst nutzten die Gläubigen die Gelegenheit zum Austausch mit Schwestern des Karmels. Dabei wurde deutlich, dass „man sich im Alltag Zeit nehmen muss fürs Gebet, für Gott“.
Domkapitular Rottler empfahl: „Bereit zu sein für die vielen Anliegen, die Nöte der Zeit und sie vom Glauben her anzunehmen und zu tragen.“ Die Schwestern ermunterten, „einfach anfangen, für Familien und geistliche Berufungen zu beten. Gemeinsames Beten vermittelt bleibende Eindrücke bei Kindern. Der Glaube und die Berufung müssen durchs Leben reifen, wachsen und das im ganz normalen Alltag.“ Verschiedene Gläubige berichteten von ihren positiven wie negativen Erlebnissen und stellten übereinstimmend fest, dass es wichtiger ist, bei sich selbst zu beginnen, sich nicht entmutigen zu lassen und die Mitmenschen wahrzunehmen, zu achten.
Abschließend dankte Domkapitular Rottler allen Gläubigen für das „Zeugnis geben“. (rs)
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