Samstag, 18. November 2017

10. August 2017 06:00 Uhr

Landkreis

Jetzt sind die Kreisstraßen dran

In den nächsten Wochen und Monaten stehen einige Maßnahmen an. Was auf die Verkehrsteilnehmer zukommt.

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Auf einer Länge von gut vier Kilometern soll der Asphalt auf der Umfahrung von Fünfstetten erneuert und verstärkt werden, damit die Kreisstraße dem Schwerverkehr gewachsen ist, der stark zugenommen hat. Beginnen soll die Baumaßnahme am 28. August.
Foto: Widemann

Die Verkehrsteilnehmer in der Region müssen sich in den kommenden Wochen und Monaten weiterhin auf einige neue Baustellen einstellen. Der Landkreis Donau-Ries, der für Straßen von insgesamt rund 300 Kilometern Länge verantwortlich ist, nimmt wieder einige Sanierungsmaßnahmen vor.

„Wir müssen unser Netz funktionsfähig halten“, sagt Gerhard Schappin, Fachbereichsleiter Tiefbau am Landratsamt. Ihm ist durchaus bewusst, dass dies nicht immer sofort auf positive Resonanz stößt. „Jeder will funktionsfähige und sichere Straßen. „Aber ohne Sperrungen sind die Arbeiten eben nicht machbar“, sagt Schappin und hofft auf das Verständnis der Auto-, Lastwagen- und Zweiradfahrer, die wegen der Baustellen Umleitungen in Kauf nehmen müssen. Schappin versichert, dass die Maßnahmen schnellstmöglich durchgezogen werden sollen, dabei erfolge auch eine enge Absprache mit dem Staatlichen Bauamt, das derzeit und in naher Zukunft ebenfalls einige Projekte auf den Bundes- und Staatsstraßen hat.

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Ein bisweilen heikles Thema bei solchen Maßnahmen sind die Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern – denn oftmals sollen Fahrbahnen im Zuge der Sanierung auch breiter werden, weshalb zusätzliche Flächen benötigt werden. „Hier bauen wir auch auf die Einsicht der Besitzer“, sagt Landratsstellvertreter Reinhold Bittner. Hier ein Überblick über die in diesem Jahr noch anstehenden Projekte:

Ausbaumaßnahmen

DON 20, Ortsumfahrung FünfstettenFür die Arbeiten, die auf 4,1 Kilometern Länge vorgenommen werden, ist der Zeitraum von 28. August bis 15. September vorgesehen. Die offizielle Umleitung erfolgt über die B2 bei Buchdorf über Monheim und die Staatsstraße in Richtung Wemding. „Eine Besonderheit der Ortsumfahrung Fünfstetten ist, dass fast schon Staatsstraßencharakter vorliegt“, erklärt Gerhard Schappin. Seiner Ansicht nach ist die Notwendigkeit für eine Sanierung „auf jeden Fall gegeben“. Denn: Auf der Strecke herrsche enorm hohe Belastung, auch durch überdurchschnittlich viel Schwerlastverkehr. Die Ortsumfahrung ist immer wieder auch von Umleitungsverkehr betroffen. Dies wird wieder der Fall sein, wenn das Staatliche Bauamt demnächst die B2 bei Itzing in Angriff nehmen wird. „Wenn diese Maßnahme fertig ist, packen wir Fünfstetten an, ehe danach wieder das Staatliche Bauamt mit der Ortsdurchfahrt Wemding dran ist“, so Schappin.

DON 22, Ortsdurchfahrt RöglingDiese Maßnahme erstreckt sich über etwa 470 Meter. Neben der Erneuerung der Fahrbahn werden hier auch die Gehwege – diese Arbeiten werden im Regelfall, so auch hier, von der Kommune bezahlt – ausgebaut. „Zurzeit werden die Wasserleitungen verlegt. Dabei ist es zu einer Verzögerung gekommen, sodass der Baubeginn erst Anfang September erfolgen wird“, erklärt Schappin. Zum Jahresende soll die Baustelle abgeschlossen sein. Umgeleitet wird über die DON 21 in Richtung Warching.

DON 29, Brücke NordheimAls letzten Schritt zu einer geschlossenen Radwegeverbindung zwischen Donauwörth, Genderkingen und Rain bezeichnet Vizelandrat Bittner diese Maßnahme. Der Radweg an sich ist ja bereits fertiggestellt, doch es gibt „das Problem der Brücke Egelseebach“, so Schappin. Über das Gewässer soll künftig – parallel zur bestehenden Straße – auch ein reiner, rund drei Meter breiter Geh- und Radweg führen. Die bisherige Brücke ist zu schmal, um Radfahrer fahren zu lassen. „Unser Ziel ist ja ein lückenloses Radwegenetz“, betont Bittner. Die Arbeiten sollen im Herbst beginnen (das Ende ist für das Frühjahr vorgesehen), wobei sich der Landkreis um Planung und Durchführung kümmert, während die Stadt Donauwörth später für den Unterhalt zuständig ist.

DON 34 Ortsdurchfahrt Riedheim/BergendorfIm Zuge der Dorferneuerung werden die Fahrbahn und die Gehwege saniert. Los gehen soll es Ende August – und zwar in Bergendorf (555 Meter), voraussichtlich bis Ende November wird dort gewerkelt (Umleitung über Wallerdorf und Bayerdilling). Die Ortsdurchfahrt Riedheim mit 680 Metern ist nächstes Jahr an der Reihe. Dort soll auch die Brücke über die Kleine Paar (Schappin: „ein sehr schlechter Zustand“) erneuert werden.

DON 7, östlich HürnheimZwischen Hürnheim und Höhe Ganzenmühle soll auf etwa 2,2 Kilometern die Fahrbahndecke verstärkt werden. „Somit schaffen wir den Anschluss an den bereits ausgebauten Bereich“, sagt Schappin. Auch die Ortsdurchfahrt Hürnheim sowie die Gehwege werden in diesem Zuge angegangen. Die geplante Bauzeit ist von Ende September bis Anfang November. Der Umleitungsverkehr soll über Reimlingen und Nördlingen in Richtung Ederheim fließen.

DON 9, östlich HohenaltheimIm vergangenen Jahr war bereits der Abschnitt von Mönchsdeggingen bis zur Abzweigung nach Merzingen ausgebaut worden. Der weitere Streckenverlauf in Richtung Hohenaltheim ist laut Schappin sehr schmal und kurvenreich. Um die Sicht zu verbessern und die Sicherheit zu erhöhen, sollen die Doppel-S-Kurve vor Hohenaltheim herausgenommen, der Lerchenberg eingeschnitten und die Fahrbahn verbreitert werden. „Wir bleiben so weit wie möglich auf dem Bestand“, versichert Schappin. Es ist geplant, dass die rund zwei Kilometer umfassende Maßnahme noch in diesem Jahr angefangen wird. Allerdings müssten dazu noch einige Grundstücksverhandlungen erfolgreich abgeschlossen werden. Die Umleitung soll dann über Mönchsdeggingen und Balgheim erfolgen.

Deckenbaumaßnahmen

Weit weniger aufwendig ist der reine Deckenbau, erklärt Schappin. Dabei werde nur die Verschleißschicht heruntergenommen und eine neue Decke aufgetragen. Für diese Arbeiten werde je eine Woche Bauzeit angesetzt. Die genauen Termine stehen noch nicht fest, so der Fachbereichsleiter Tiefbau. Die Maßnahmen werden aber bis Ende Oktober, spätestens Mitte November abgeschlossen sein. „Die Umleitungen verlaufen so kurzräumig wie möglich und werden von unserem Bauhof beschildert.“ Auf folgenden Straßen werden heuer noch Deckenbaumaßnahmen vorgenommen: DON 5, westlich Maihingen(500 Meter); DON 5, westlich Wechingen (90 Meter); DON 31, Gempfing – Landkreisgrenze (1,1 Kilometer); DON 15, Huisheim – Bühl(drei Kilometer); DON 9, Oppertshofen – Mauren (Teilstück im Wald/2,4 Kilometer); DON 12, Maihingen – Birkhausen (110 Meter); DON 29, Nordheim – Genderkingen (zwei Kilometer).

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Ein Artikel von
Manuel Wenzel

Donauwörther Zeitung
Ressort: Lokalnachrichten Donauwörth

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