Zuschauer waren von der Qualität beim Regionalfinale am AEG begeistert

Oettingen „Wer reitet so spät durch Nacht und Wind ...?“ Diesen Gedichtvers kennt wohl jeder, aber sollen im Deutsch-Unterricht tatsächlich Gedichte auswendig gelernt werden?
Diese und weitere Streitfragen stellten sich am vergangenen Mittwoch 24 Schülerinnen und Schüler aus sieben verschiedenen Schulen beim Regionalfinale des Wettbewerbs „Jugend debattiert“, das dieses Jahr am Albrecht-Ernst-Gymnasium Oettingen durchgeführt wurde (wir berichteten bereits kurz).
Spannung lag in der Luft, als das erste Klingelzeichen ertönte und die erste Debatte eingeleitet wurde. Vertreten waren Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium Donauwörth, von der Hans-Leipelt-Fachoberschule Donauwörth, vom AEG Oettingen, vom Schyren-Gymnasium Pfaffenhofen, vom Katharinen-Gymnasium Ingolstadt, von der FOS/BOS Ingolstadt und vom Johann-Michael-Sailer-Gymnasium Dillingen.
Im Laufe des Nachmittags wurden in zwei Debattenrunden die jeweils besten vier Teilnehmer in beiden Altersgruppen ermittelt, die dann im Finale ab 17 Uhr zur letzten Debatte antraten.
Nicht nur Oettingens Bürgermeister Matti Müller, der ein Grußwort an die Anwesenden richtete, zeigte sich beeindruckt von der Qualität der Debatten, auch die Zuschauer verfolgten mit Spannung die abwechslungsreichen Rededuelle. Ludwig Burger vom Albrecht-Ernst-Gymnasium umrahmte die Veranstaltung mit gekonnt vorgetragenen Stücken auf der Steinmeyer-Orgel und am Flügel.
Schließlich verkündete die Jury am Ende der Veranstaltung die Sieger: für die Altersgruppe I (Klassen 8/9) konnten sich Vincent Dinger vom Gymnasium Donauwörth und Johannes Penger vom Schyren-Gymnasium Pfaffenhofen zum Thema „Sollen alle Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 verpflichtet werden, einen ’Führerschein’ zum richtigen Verhalten in sozialen Netzwerken zu machen?“ durchsetzen.
In der Altersgruppe II (10. bis 13. Klasse) hatten Simon Kapfer von der Hans-Leipelt-Fachoberschule Donauwörth und Felix Offermanns (Schyren-Gymnasium Pfaffenhofen) in der Debatte um die Frage: „Soll sich in unserer Stadt eine „Bürgerplattform“ formieren?“ die überzeugendsten Argumente. (gs)
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