Oettingen (heja) - Bei der gestrigen offiziellen Inbetriebnahme des neuen Oettinger Kreisverkehrs an der B 466 und der frisch renovierten Wörnitzbrücke war die Brücke noch gar nicht passierbar. Erst im Verlauf des gestrigen Tages wurde sie für den Verkehr freigegeben. Die Umleitungsschilder für den überregionalen Verkehr sollen aber noch einige Tage stehen bleiben, denn an der Brücke sind noch Restarbeiten zu erledigen, weshalb noch mit Behinderungen zu rechnen ist.

Einen Monat früher als erwartet
Dennoch war die Freude bei den Verantwortlichen groß, dass die Bauarbeiten nach rund einem Monat Bauzeit früher als erwartet abgeschlossen werden konnten.
"Wann kommt es schon vor, dass ein so großes Projekt zwei Wochen vor dem Termin fertig wird", freute sich Müller. Der Bürgermeister räumte aber auch ein, dass der Verkehr auf der Brücke wegen Arbeiten am Straßenrand, noch geringfügig behindert sein werde. Ermöglicht worden sei der frühe Termin durch einen "wahrhaft perfekten" Verlauf der Bauarbeiten. Entsprechend lobte Müller in seiner Ansprache im Feuerwehrhaus Oettingen, wohin der offizielle Akt wegen des Wetters verlegt worden war, auch die beteiligten Firmen sowie das Staatliche Straßenbauamt Augsburg.
Der Bürgermeister erinnerte daran, dass das Straßenbauamt die Idee des Oettinger Stadtbaumeisters Klaus Obermeyer aufgegriffen habe, den Bau eines Radwegs entlang der Strecke sofort umzusetzen, "und somit unsere Bemühungen zum weiteren familienfreundlichen Umbau unserer Stadt zu unterstützen".
Rund eine halbe Million Euro habe der Kreisverkehr gekostet: Angesichts des neuen Blickfangs, mit dem die Stadt nun die Besucher und Durchfahrenden aus dem Fränkischen begrüße, habe sich diese Investition in die Zukunft allemal gelohnt, meinte Matti Müller. Auch hier sei wiederum das Bund-Länder-Förderprogramm "Soziale Stadt" im Spiel, sprach Müller seinen Dank in Richtung Regierung von Schwaben aus.
"Ich finde den neuen Kreisverkehr chic", sagte Bernd Hager vom Straßenbauamt Augsburg, und dankte allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. Chic sei vor allem der Sudkessel, den das Brauhaus Oettingen auf eigene Kosten in die Mitte des neuen Kreisverkehrs als echten "Hingucker" installiert habe.
Auch Werbung für die Stadt
Brauereichef Günter Kollmar sagte: "Wir wollen mit dem Kessel sicherlich für das Oettinger Bier werben, aber wir werben auch für Oettingen. Wenn uns das gut gelingt, dann haben wir beide davon profitiert." (Siehe auch Infokasten)
Als Vertreter des Landkreises Donau-Ries erklärte weiterhin stellvertretender Landrat Franz Oppel, dass sich Oettingen mit dem gelungenen Kreisverkehr auf einen "guten Weg in die Zukunft bringt".
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