Wemdinger Maximilian Meingast leistet Beitrag zur Bestmarke

Ihre derzeit hervorragende Form wollten die drei Topläufer der LG-Zusam, Tobias Gröbl (Itzing), Maximilian Meingast (Wemding) und Lukas Steinheber (Wertingen) nutzen, um den 24 Jahre alten schwäbischen Rekord im Zehn-KilometerStraßenlauf für Mannschaften zu brechen. Eine gute Kulisse dafür war der Würzburger Residenzlauf, ein Megaevent im Frankenland für Läufer aller Alters- und Leistungsklassen. Höhepunkt dieser Veranstaltung ist der „Lauf der Asse“, der alljährlich gespickt ist mit rund zwei Dutzend Athleten aus Kenia und Äthiopien, die auf ihrer Jagd nach Geldprämien zu den Dauergästen gehören.
Ziel der Zusamer war es natürlich nicht, diese Weltklasseläufer zu schlagen, sondern ein schnelles Rennen für eigene gute Leistungen zu nützen. Die große Hitze und einige leichtes Steigungen auf dem Kurs um die Residenz, vor einer fantastischen Zuschauerkulisse, machten das Vorhaben nicht gerade leichter. Tobias Gröbl versuchte in der ersten Runde einigermaßen Schritt zu halten mit den Afrikanern, was ihn offensichtlich viel Kraft kostete, sodass sein Mannschaftskamerad Maximilian Meingast in der vorletzten Runde sogar zu ihm auflaufen konnte. Gröbl, der amtierende deutsche Crossmeister, hatte aber dann doch im Ziel als bester deutscher Läufer (Rang 18) mit einer für die Verhältnisse guten Zeit von 31:03 Minuten die Nase vorn. Der Wemdinger Maximilian Meingast (Rang 19) lief mit 31:10 Minuten sogar eine neue persönliche Bestzeit auf der Straße. Lukas Steinheber als drittbester deutscher Läufer (Rang 23) machte den neuen Rekord perfekt (32:35 Minuten). In der Addition ergab das eine Bestzeit von 1:34:48 Stunden. Damit war nicht nur die 24 Jahre alte Bestmarke des TSV Buchberg gebrochen, sondern auch der Beweis erbracht, dass die Nordschwaben derzeit zu den besten Straßenlaufteams in Deutschland gehören.
Einen sehr guten Eindruck hinterließen Meingast und Steinheber bereits eine Woche zuvor beim Läufertag in Kempten. Über 5000 m blieb der Wemdinger als Einziger unter 15 Minuten (14:59) und siegte vor seinem Trainingskollegen Michael Wilms (Stadtwerke München, 15:08) und Teamkollegen Lukas Steinheber (15:33). (pm)
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