Freitag, 24. Mai 2013

06. Januar 2012 09:42 Uhr

London

15-jähriger Junge von Verwandten zu Tode gefoltert

Von seinen eigenen Verwandten ist ein 15-jähriger Junge in Großbritannien an Weihnachten zu Tode gefoltert worden.

Wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag vor  Gericht in London schilderte, musste Kristy Bamu sterben, weil er  von Familienangehörigen der Hexerei verdächtigt wurde. Die Leiche  des Jungen habe 101 verschiedene Verletzungen aufgewiesen, zugefügt  unter anderem mit einem Meißel, einem Hammer und einer  Metallstange. Er habe solche Schmerzen gelitten, dass er um seinen  Tod gebettelt habe.

Bamu sei mit seinen zwei Brüdern und zwei Schwestern von Paris nach  London gereist, wo er bei seiner älteren Schwester in Newham im  Osten Londons mehrere Ferientage verbringen sollte, wie die Anklage  im Gericht Old Bailey ausführte. Der Lebensgefährte der Schwester  habe dem Jungen und seinen beiden Schwestern vorgeworfen zu hexen  und gefordert, sie müssten gefoltert werden. Die Geschwister Bamus  seien gezwungen worden, an der viertägigen Tortur mitzuwirken. Als  der Junge ohnmächtig geworden sei, sei der Notarzt gerufen worden,  der jedoch nur noch den Tod des Kindes habe feststellen können.

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»Kristy wurde Opfer einer ausgedehnten Attacke von  unbeschreiblicher Wildheit und Brutalität», sagte Staatsanwalt  Brian Altman. Mehrmals seien die Eltern der Kinder in Paris  angerufen worden, doch ihr Vater habe den Ernst der Lage nicht  erkannt. «Er hatte seine Kinder in die Ferien und nicht in eine  Folterkammer geschickt», sagte Altman. Die Angeklagten stammen aus  der Demokratischen Republik Kongo. afp

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Folter | Junge | London



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