Samstag, 25. Mai 2013

10. Mai 2012 10:38 Uhr

Flugzeugabsturz

50 Tote: Russischer Superjet stürzt an Vulkan ab

Suchtrupps haben in Indonesien das Wrack des vermissten russischen Flugzeugs entdeckt. Die Insassen des "Superjet 100" sind alle tot.

Das Flugzeug vom Typ Suchoi Superjet 100 war am Mittwoch zu einem Demonstrationsflug gestartet. 21 Minuten nach dem Start verschwand die Maschine vom Radarschirm.

Heute nun die traurige Gewissheit. "Um 8.30 Uhr haben Rettungstrupps Teile der Maschine gesichtet und wir glauben, dass es sich um den Ort handelt, wo die Maschine abgestürzt ist", sagte der Chef der Rettungsbehörde, Daryatmo.  Da die Absturzstelle im unwegsamen Gelände an den Hänge des 2200 Meter hohen Vulkans Salak liegt, mussten sich die Retter erst ihren Weg bahnen. Hunderte Helfer waren am Vormittag auf dem Weg zur Unglücksstelle.

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Keine Überlebenden bei Flugzeugabsturz in Indonesien

Offenbar war das Flugzeug in der Luft oder beim Aufprall auseinandergebrochen. Es habe keine Überlebenden gegeben, sagte ein Sprecher der Firma, die den russischen Flugzeughersteller Suchoi in Indonesien vertritt. An Bord der hochmodernen russischen Maschine waren 50 Menschen. Unter den Passagieren waren nach indonesischen Angaben Vertreter der russischen Botschaft, Mitarbeiter von Fluggesellschaften und Journalisten.

Absturz: Vulkan ist oft in Nebelschwaden gehüllt

Nach Angaben der indonesischen Flugwacht hatten die  Piloten kurz vor dem Unglück um Genehmigung gebeten, ihre zugewiesene Flughöhe zu verlassen. Sie wollten auf 1800 Meter gehen. Einen Grund nannte der Kapitän dafür nicht. Die Maschine befand sich da in der Nähe des Berges Salak, der oft in Nebelschwaden gehüllt ist. Zum Zeitpunkt des Unglücks nieselte es in der Region.

Die Maschine vom Typ Suchoi Superjet 100 ist das erste Passagierflugzeug, das seit dem Zerfall der Sowjetunion in Russland entwickelt wurde und sollte anderen Mittelstreckenanbietern wie Bombardier (Kanada) und Embraer (Brasilien). Erst vor kurzem hatte die Zivilsparte des Kampfjet-Herstellers Suchoi die offizielle Zulassung für die Europäische Union erhalten.  dpa

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Indonesien | Jakarta



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