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10. März 2009 14:13 Uhr

GEZ

Adam Ries soll TV-Gebühren zahlen

Das Rechengenie Adam Ries starb am 30. März 1559. Nun hat der alte Mathematiker Post von der GEZ erhalten, er möge seine Rundfunkgeräte anmelden. Und es folgte noch ein zweiter Brief.

Annaberg-Buchholz (dpa) - Wer im Jahr 1559 gestorben ist, der ist - nach Adam Ries - knapp 450 Jahre tot. Das Rechengenie starb am 30. März 1559. Nun hat der alte Mathematiker Post von der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) erhalten.

Er möge doch bitte seine Fernseh- und Rundfunkgeräte anmelden, heißt es in einem Standardschreiben, das im Adam-Ries-Museum in Annaberg-Buchholz (Sachsen) einging. Museumschefin Annegret Münch schrieb daraufhin einen klärenden Brief an die GEZ.

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Weil dieses Schreiben die Gebühreneinzugzentrale nicht rechtzeitig erreichte, wurde der «Schwarzseher» wenige Wochen später aufgefordert, seine Rundfunkteilnehmer-Nummer anzugeben. Per Telefon ließen sich die Kontrolleure dann aber doch noch vom Tod des Rechengenies überzeugen.

Viele kennen Adam Ries nur als Adam Riese. Dass er ihnen nur mit angehängtem «e» bekannt ist, liegt an einem grammatikalischen Relikt aus der Zeit des Mathematikers. «Damals wurden auch Personennamen dekliniert», erklärte Münch.

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