Samstag, 25. Mai 2013

03. Juli 2011 10:17 Uhr

Fürstliche Hochzeit in Monaco

Albert und Charlene verwechseln beim Ringtausch die Hände

Die Anspannung war groß beim Hochzeitspaar Albert II. und Charlene. Klar, dass da schnell was durcheinander gerät. Bei der Braut flossen nach der Zeremonie Tränen. Vor Glück?

Eine Traumhochzeit sollte es werden und in Monaco den Glanz längst vergangener Zeiten wiedererwecken. Von damals als Grace Kelly das Fürstentum noch erstrahlen ließ, bis zu ihrem Tod. Doch es lag Anspannung in den Gesichtern des Hochzeitpaares Fürst Albert und seiner Charlene. Selten huschte der neuen Fürstin ein Lächeln über das Gesicht, häufig sah sie zu Boden. War die frisch gebackenen Fürstin Charlene nur schüchtern und aufgeregt? Immerhin: Prominenz und Adel aus aller Welt war versammelt, 3000 Monegassen feierten vor dem Palast in Monte Carlo, das fürstliche Spektakel wurde weltweit live übertragen. Oder steckte mehr dahinter? Gerüchte um eine angebliche Beziehungskrise kurz vor der Hochzeit verstummten nicht.

Während des Ringtausches dann das kleine Malheur: Der Ehering der Braut wäre beinahe am falschen Finger gelandet. Nach dem Jawort bei der kirchlichen Zeremonie reichte Charlene ihrem Mann Albert II. die rechte Hand,  woraufhin er begann, den Ehering an den rechten Ringfinger zu stecken. Doch er bemerkte den Irrtum, griff rasch die linke Hand  seiner Frau und platzierte den Ring an der richtigen Stelle. Der Patzer löste Heiterkeit beim Brautpaar aus.

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In Deutschland wäre der Vorgang kein Fehler gewesen: Hierzulande ist es üblich, den Ehering  an der rechten Hand zu tragen.

Charlene weint

Charlene von Monaco, wie sie jetzt heißt, war nach der Zeremonie so gerührt, dass ein paar Tränen kullerten. Dann wurde das Paar ein zweites Mal von der Menge gefeiert und die neue Fürstin und ihr Gemahl schenkten dem jubelnden Volk noch einen weiteren Kuss. Schon am Freitag nach der standesamtlichen Hochzeit war geknutscht und gefeiert worden.  AFP/AZ

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