Ihr letzter Erfolg liegt schon einige Jahrzehnte zurück. Nun stehen die Beach Boys wieder auf der Bühne. Für dieses Jahr haben sich die alternden Heeren viel vorgenommen.



Die legendäre Surfer-Band Beach Boys stand bei der Verleihung der Grammys in Los Angeles erstmals seit mehr als 20 Jahren wieder gemeinsam auf der Bühne. Eingeleitet wurde das Comeback am Sonntagabend (Ortszeit) durch die US-Popgruppen Maroon 5 und Foster the People.
Sie spielten die Cover-Versionen der Beach-Boys-Hits «Surfer Girl» und «Wouldn't It Be Nice». Dann begeisterte die Originaltruppe um Brian Wilson das Publikum mit dem Gute-Laune-Song «Good Vibrations».
Die Beach Boys, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bandjubiläum begehen, nehmen ein neues Album auf und wollen auch wieder auf Tour gehen. In diesem Jahr ist eine Welttournee mit 50 Konzerten geplant, unter anderem in Berlin und Stuttgart. Das berichtet eine deutsche Beach-Boys-Fanseite.
Bekannt wurde die Gruppe in den 1960er Jahren mit Songs wie «Surfin' USA», «I get around» oder «Help me Rhonda». Ihr Album «Pet Sounds» von 1966 gehört nach Auffassung vieler Kritiker zu den wichtigsten Platten der Rockgeschichte.
Neben dem mit 69 Jahren jüngsten Musiker Wilson zählen Mike Love und Al Jardine zu den Gründungsmitgliedern der Beach Boys. Bruce Johnston und David Marks stießen später dazu und ersetzten die mittlerweile verstorbenen Wilson-Brüder Dennis und Carl. afp
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