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Berlin
08.10.2017

Berliner U-Bahn: 32-jähriger Mann ins Gleisbett gestoßen

U-Bahnstation Schönleinstraße: Immer wieder kommt es an den Berliner U-Bahnhöfen zu Zwischenfällen.
Foto: Paul Zinken, dpa (Symbolbild)

Bei einem Streit zweier Gruppen ist ein 32-jähriger Mann ins Gleisbett der Berliner U-Bahn gestoßen worden. Er wurde leicht verletzt. Ein 29-Jähriger eilte ihm zur Hilfe.

Bei einem Streit zweier Gruppen ist ein Mann ins Gleisbett der Berliner U-Bahn gestoßen worden. Der 32-Jährige erlitt zwei Platzwunden im Gesicht, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Ein 29-Jähriger habe ihm am Samstagabend geholfen, wieder auf den Bahnsteig des U-Bahnhofs Johannisthaler Chaussee zu klettern. Schließlich sei der Mann von Rettungskräften versorgt worden. Die Hintergründe für die Tat in Berlin-Gropiusstadt waren zunächst unklar. 

Nach ersten Erkenntnissen waren eine vierköpfige und eine etwa siebenköpfige Gruppe gegen 22.00 auf dem U-Bahnhof aneinandergeraten. Einer der Beteiligten schubste dann den 32-Jährigen ins Gleisbett. Als Passanten nach der Polizei riefen, flüchtete die größere Gruppe. 

Immer wieder Vorfälle an Berliner U-Bahnhöfen

An Berliner U-Bahnhöfen kommt es immer wieder zu gefährlichen Zwischenfällen. Beispielsweise im Juli wurde ein Mann zu zwei Jahren und elf Monaten Gefängnis verurteilt. Er hatte im Oktober 2016 im U-Bahnhof Hermannstraße eine ahnungslose, junge Frau mit einem wuchtigen Tritt in den Rücken eine Betontreppe hinuntergestürzt. In einem anderen Fall im Januar 2016 wurde eine 20-Jährige vor eine einfahrende U-Bahn gestoßen und tödlich verletzt. dpa

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