Eine Bombendrohung hat in einer Ferienanlage auf der französischen Mittelmeerinsel Korsika für Aufregung gesorgt.
Die Polizei räumte die Anlage südlich von Bastia im Nordosten der Insel in der Nacht zum Mittwoch und brachte knapp 1200 Menschen in Sicherheit, wie Ermittler mitteilten. Etliche Privatleute, die in benachbarten Villen schliefen, mussten ihre Häuser ebenfalls verlassen und mit den Urlaubern zwei Stunden lang am Strand ausharren, bis Sprengstoffexperten die Anlage mit Spürhunden durchsucht hatten. Die Polizei fand allerdings keinen Sprengsatz.
Bei der Gendarmerie war am Dienstagabend gegen 23.00 Uhr ein Anruf eingegangen, in dem vor zwei Bomben in der Hotelanlage am Yachthafen von Linguizetta gewarnt wurde. In der Anlage fand zu dem Zeitpunkt ein Fest statt, bei dem auch hotelfremde Gäste mitfeierten. Korsika wird immer wieder von Brand- und Bombenanschlägen erschüttert, weil radikale Nationalisten bisweilen nicht vor Gewalt zurückschrecken, um die Loslösung der Insel von Frankreich zu fordern. afp/AZ
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