Dienstag, 21. Mai 2013

14. Juli 2011 10:46 Uhr

Gerüchte um Monacos Fürstenpaar

Charlene, Albert und der schiefe Haussegen

Die Gerüchte um Albert II. und seiner frisch angetrauten Charlene reißen nicht ab. Im Gegenteil. Medien befinden, frisch verheiratet und verliebt sollte eigentlich anders aussehen.

Charlene und Albert II. dpa

Schon vor der Hochzeit von Fürst Albert II. und Charlene in Monaco  waren Gerüchte laut geworden, die Braut habe die Hochzeit wegen  Enthüllungen aus Alberts Privatleben eigentlich platzen lassen  wollen. Seitdem wird das frisch vermählte monegassiche Paar von Medien auf Tritt und Schritt beobachtet. Die französische Zeitung "Le Figaro" etwa will herausgefunden haben, dass Albert II. und Charlene während ihrer Hochzeitsreise  in Südafrika nicht im selben Hotel übernachtet hätten.  Brautvater Michael Wittstock sagte der  südafrikanischen Presse laut «Figaro», dass seine Tochter in einem  anderen Hotel als ihr Mann geschlafen habe, weil dieser an der  Tagung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) teilgenommen  habe. Da das Treffen morgens um sieben Uhr angefangen habe, habe  der Fürst im Tagungshotel genächtigt.

Doch das ist nicht das einzige Indiz einer unglücklichen Ehe, geht es nach dem "Figaro". Auch eine Kuss-Szene zwischen Charlene und Fürst Albert deutet für die französische Zeitung auf eine Ehekrise hin. Als  Boulevardfotografen das frisch getraute Paar auf deren Südafrikareise um einen Kuss für die  Kameras gebeten hätten, habe die Braut ihren Kopf weggedreht und  ihrem Mann nur die Wange hingehalten. Außerdem seien der 53-jährige  Fürst und seine 20 Jahre jüngere Frau nach einem Besuch beim  südafrikanischen Staatschef Jacob Zuma in getrennten Autos  weggefahren, meldete der «Figaro» unter Berufung auf die  südafrikanische Zeitung «City Press».

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Der französische Adelsexperte Stéphane Bern verteidigte Albert II. und seine Charlene. Vielleicht sei es einfach «ein wenig anstrengend», sich den  ganzen Tag lang für die Fotografen zu küssen. «Ich versichere Ihnen, wenn keine Fotografen da  sind, küssen sie sich gern!»

In einem Interview der Münchner Illustrierten «Bunte» sagte  Charlene, sie sei «überglücklich», dass ihre erste Reise als  Fürstin sie in ihre Heimat Südafrika geführt habe. «Ich bin jetzt  Monegassin, aber meine Wurzeln werden immer in Südafrika sein»,  fügte sie hinzu. So sei es eine «glückliche Fügung» gewesen, dass  das Treffen des IOC in diesem Jahr in Durban stattgefunden habe.

Albert II. und die bürgerliche Charlene hatten ihre Hochzeit  eigens vorverlegt, damit der sportbegeisterte Fürst, der für Monaco  mehrmals als Bobfahrer bei den Olympischen Spielen angetreten war  und dem IOC angehört, an dem Treffen in Südafrika teilnehmen konnte.

Französische Medien hatten wenige Tage vor der Hochzeit in  Monaco berichtet, die bürgerliche Braut sei überstürzt zum  Flughafen Nizza aufgebrochen, um nach Südafrika zurückzukehren,  nachdem sie unliebsame «Einzelheiten» aus dem Privatleben ihres  Verlobten erfahren habe. Nur mit Mühe habe sie überredet werden  können, an den Hof zurückzukehren. Das Fürstenhaus dementierte die  Berichte vehement. Mehrere in die Organisation der  Hochzeitsfeierlichkeiten eingebundene ranghohe Monegassen räumten  nach der standesamtlichen Trauung Anfang Juli allerdings ein, es  habe tatsächlich eine Missstimmung zwischen Albert und seiner Braut  gegeben. afp

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