Donnerstag, 23. Mai 2013

23. April 2012 18:10 Uhr

Iran

Cyber-Attacke: Hacker greifen den Iran an

Hacker sollen das iranische Ölministerium angegriffen haben. Möglicherweise haben sie dabei auch Rechner mit Viren infiziert.

Öl-Anlagen im Iran: Jetzt sollen Hacker einen Angriff auf das iranische Ölministerium gestartet haben.
Foto: Abedin Taherkenareh dpa

Mit einer Viren-Attacke haben Hacker ein wichtiges iranisches Ölexport-Terminal kurzzeitig lahmgelegt. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Fars am Montag und berief sich auf das Ölministerium in Teheran. Demnach konnte das Öl-Terminal auf der Insel Charg im Persischen Golf nach einiger Zeit wieder normal in Betrieb gehen.

Hacker-Angriff auf den Iran: Auch ein Virus kam zum Einsatz

Ein Ministeriumssprecher sagte der Agentur zunächst, Rechner des Ministeriums seien von Hackern mit einem Virus infiziert worden. Wichtige Daten seien nicht beschädigt worden. Diese lagerten auf internen Servern und seien deshalb geschützt. Das Virus habe jedoch einige weniger wichtige Dateien gelöscht. Die Nachrichtenagentur Isna berichtete, es habe sich um ein Virus namens Viper gehandelt.

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Später erklärte das Ministerium jedoch, es habe sich nicht um einen Hackerangriff aus dem Ausland gehandelt. Ein Virus habe die Webseiten des Ölministeriums erreicht - die Server habe man vorsichtshalber selbst ausgeschaltet.

dpa

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Schlagworte

Atom | Energie | Iran | Politik | Teheran | Öl



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