Freitag, 24. Oktober 2014

28. Dezember 2011 08:17 Uhr

Kunst

Der Pop-Art-Künstler James Rizzi ist tot

Sein Lebenslauf endet mit 61 Jahren: Der US-amerikanische Künstler James Rizzi, der durch seine quietschbunten Bild bekannt geworden ist, starb am Montag in seinem Studio in Soho.

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Der Pop-Art-Künstler James Rizzi ist tot. Er starb am Montag im Alter von 61 Jahren in seinem Studio im New Yorker Stadtteil Soho, wie Verlag und Management am Dienstag auf Rizzis Website mitteilten.

«Mit großer Bestürzung und Trauer haben wir den Tod James Rizzis bekanntzugeben. (...) Sein plötzlicher und unerwarteter Tod ist ein Schock für Hinterbliebene, Freunde und Sammler gleichermaßen», hieß es vom Verlag. Die genaue Todesursache war zunächst unbekannt, laut Mitteilung war Rizzi «friedlich eingeschlafen». Sein New Yorker Agent Henry Welt sprach von einer natürlichen Ursache.

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Rizzi wurde berühmt durch die von ihm entwickelten 3D-Papierskulpturen, deren kindlich-verspielte Figuren und leuchtende Farben den Angaben zufolge zu seinem Markenzeichen wurden. In Deutschland wurde er einem größeren Publikum unter anderem durch seine Briefmarken-Entwürfe für die Deutsche Post bekannt.

Rizzi übertrug seinen Stil auf Alltagsgegenstände

Bekannt wurde er auch durch die Umsetzung seines Stils auf Alltagsgegenstände - von den Rizzi-Briefmarken über Rizzi-Haus und Rizzi-Puzzle bis zum Rizzi-Düsenjet.

 

Er entwarf zudem Rizzi-Porzellan, Rizzi-Autos und die Rizzi-Bahn. Zudem hat sich Rizzi zeitlebens für wohltätige Zwecke eingesetzt, wobei ihm insbesondere das Schicksal von Kindern immer sehr am Herzen lag. Eine öffentliche Schule in Duisburg trägt seinen Namen.

studierte Kunst an der University of Florida. Schon in der Zeit beschäftigte er sich mit der Kombination von Malerei und Skulptur. Daraus entwickelte er schließlich seine bekannten 3D-Grafiken. Später kehrte Rizzi in seine Heimatstadt New York zurück, wo er bis zuletzt im Stadtteil Soho in einem Wohnstudio lebte, das er auch als Atelier nutzte.

Der Big Apple war auch Dreh- und Angelpunkt seiner Kunst: Seine Arbeiten spiegelten stets das dichte, eng besiedelte Manhattan wider. Etwa in «New York City is a great place to be but best of all is the people you see» (New York ist ein toller Platz zum Leben, aber am besten sind die Leute, die man sieht). dapd

www.james-rizzi.com

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