Freitag, 24. Mai 2013

10. Mai 2012 08:30 Uhr

Auktionen

Der letzte Schrei: Auf dem Kunstmarkt purzeln die Rekorde

Nach dem Höchstpreis für Edvards Munchs "Der Schrei" meldete Christie's gleich 14 Rekorde an einem Abend. Sotheby's legt nach: Ein Lichtenstein für 45 Millionen Dollar.

Neuer Rekord für Lichtenstein-Bild: "Sleeping Girl" des Pop-Art-Künstlers Roy Lichtenstein ist in New York zum Rekordpreis von 45 Millionen Dollar verkauft worden ‎
Foto: AFP

Eine schlafende Schönheit hat für einen neuen Rekord gesorgt: Das «Sleeping Girl» des Pop-Art-Künstlers Roy Lichtenstein ist in New York für fast 45 Millionen Dollar verkauft worden. Das 1964 entstandene Bild ging am Mittwochabend (Ortszeit) bei der Abendauktion von Sotheby's für 44.882.500 Dollar (knapp 35 Millionen Euro) weg. Damit lag das Bild, das auf 30 bis 40 Millionen geschätzt war, knapp über dem bisherigen Rekord. Das bisher teuerste Gemälde des vor 15 Jahren gestorbenen Künstlers war im November für 43,2 Millionen Dollar versteigert worden.

Sotheby's: Bild von Andy Warhol bringt nur 33 Millionen

«Sleeping Girl» ist ein knapp 92 Zentimeter großes quadratisches Bild, das im typischen Comicstil Lichtensteins gehalten ist. Zu sehen ist eine blonde Schönheit, die hinreißend schlummert. Wie üblich bei Lichtenstein wirkt das Bild wie der vergrößerte Schnipsel eines Comics - inklusive der Gesichtsfarbe, die aus weißem Untergrund mit roten Punkten den Anschein von rosa gibt.

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Enttäuschung allerdings für den «Double Elvis». Das Bild von Andy Warhol war auf 30 bis 50 Millionen Dollar geschätzt worden. Doch bei 33 Millionen war schon Schluss, mit dem üblichen Aufgeld sind es 37 Millionen.

Auktion: Weiteres Bild für 45 Millionen Dollar verkauft

Unmittelbar nach dem Lichtenstein wurde noch ein anderes Bild für exakt den selben Preis verkauft. «Figure Writing Reflected In Mirror» gilt als eines der kraftvollsten Werke Francis Bacons. Das Bild des 1992 gestorbenen Iren - nicht mit dem englischen Philosophen gleichen Namens zu verwechseln - war seit 1977 in einer Pariser Galerie und galt deshalb als marktfrisch. dpa, AZ

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