Mit dem Revolutionsdrama "Leb wohl, meine Königin!" wird am Donnerstagabend die 62. Berlinale eröffnet. Neben Kruger kommen zahlreiche Hollywood-Stars in die deutsche Hauptstadt.



Zum Auftakt des größten Publikumsfestivals der Welt kehrt eine deutsche Schauspielerin in ihre Heimat zurück, die es nach Hollywood geschafft hat und auch in Frankreich eine feste Größe ist: Diane Kruger ("Inglourious Basterds", "Das Vermächtnis der Tempelritter", "Troja"). Sie spielt im Eröffnungsfilm die schillernde Königin Marie Antoinette. Regisseur Benoit Jacquot schildert die ersten Tage der Französischen Revolution im Juli 1789 aus der Sicht der Diener im Schloss von Versailles.
Auf dem roten Teppich vor dem Berlinale-Palast am Potsdamer Platz und den vielen anderen Festivalkinos wird es dieses Jahr eng. Zahlreiche Hollywoodstars und europäische Schauspielgrößen haben ihr Kommen angekündigt. Dazu gehören auch Vampir-Darsteller Robert Pattinson, Bollywoodstar Shah Rukh Khan, Oscar-Anwärterin Meryl Streep, Uma Thurman, Keanu Reeves, Billy Bob Thornton, Isabelle Huppert, Charlotte Rampling und Salma Hayek. Superstar Angelina Jolie ist bereits in der Stadt. Sie stellt am Samstag ihr Regiedebüt "In the Land of Blood and Honey" vor, eine tragische Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des Balkankrieges.
"Leb wohl, meine Königin!" konkurriert mit 17 weiteren Filmen um den Goldenen und die Silbernen Bären der Berlinale. Insgesamt zeigt das Festival bis zum 19. Februar knapp 400 Filme aus aller Welt, rund 770 weitere Regiearbeiten werden auf dem European Film Market für offizielle Filmeinkäufer gehandelt. Drei deutsche Regisseure haben Bären-Chancen: Christian Petzold mit "Barbara", Hans-Christian Schmid mit "Was bleibt" und Matthias Glaser mit "Gnade". (dpa)



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