Dienstag, 21. Mai 2013

02. September 2011 14:41 Uhr

Studie

Die Deutschen arbeiten wieder länger

Die Deutschen arbeiten wieder genauso lang wie vor der Wirtschaftskrise. In zwei Berufssparten werden die meisten Krankmeldungen abgegeben.

Im ersten Quartal dieses Jahres erreichten die Vollbeschäftigten in Deutschland laut einer Studie des Instituts für Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen wieder das Arbeitsvolumen aus dem dritten Quartal 2008 vor dem Ausbruch der Krise.

Größte Differenz der Arbeitszeit in Metall- und Elektroindustrie

 

Die größte Differenz lag in der Metall- und Elektronikindustrie mit bis zu drei Stunden Unterschied . Die Arbeitszeitverlängerungen belegen erneut die Flexibilität der Arbeitszeiten in Deutschland, so ein Sprecher des IAQ, doch sie verhinderten auch Neueinstellungen.

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Die IG Metall forderte in einer Reaktion die Metallarbeitgeber zu mehr Festeinstellungen auf. "Es gibt genug Arbeit in den Betrieben und für viele Beschäftigte sind die Arbeitszeiten nach der Krise wieder länger geworden", sagte Helga Schwitzer, Vorstandsmitglied und Tarifexpertin der IG Metall, laut einer Mitteilung am Freitag in Frankfurt. Es sei die Zeit für stabile Jobs statt weiterer Ausdehnung der Arbeitszeiten und prekärer Beschäftigung.

Die Putzfrauen fehlen am häufigsten wegen Krankheit

 

Putzfrauen und Hausmeister im Südwesten sind im ersten Halbjahr 2011 am häufigsten krankheitsbedingt zu Hause geblieben. Das ergab eine am Freitag veröffentliche Studie der Krankenkasse KKH-Allianz unter ihren rund 75 000 versicherten Arbeitnehmern. Für die Berufsgruppe der Raumpfleger verzeichnete die Kasse 11,5 Fehltage in den ersten sechs Monaten. Darauf folgten Kraftfahrzeugführer und Krankenpfleger mit je 10,9 Tagen. Mit 2,2 Tagen am seltensten fehlten Maschinenbauingenieure wegen Krankheiten. Bei Ärzten waren es 2,5, bei sonstigen Ingenieuren 2,6 Fehltage. Den Angaben nach gingen die Menschen im Südwesten von Januar bis Juni im Schnitt 6,7 Tage nicht zur Arbeit.  dpa/AZ

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