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12. Januar 2012 07:56 Uhr

Deutschland 2011

Die Zahl der Organspenden sinkt deutlich

Die Zahl der Organspenden ist im letzten Jahr deutlich gesunken. Dabei warten in Deutschland Tausende Menschen auf ein Spenderorgan. Es wird ein Grund für den Rückgang vermutet.

In Deutschland gibt es zu wenig Organspenden. Auf einem Ausweis kann man seine Zustimmung oder den Widerspruch festhalten. (Bild: dpa)

Organspenden scheinen unpopulär. Im Rückblick auf das Jahr 2011 ist die Zahl der Organspenden wieder deutlich zurückgegangen. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 7,4 Prozent weniger Organe gespendet als noch im Vorjahr. Wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) berichtet, spendeten 2011 1200 Menschen nach ihrem Tod Organe. Nach wie vor warten nach DSO-Angaben 12 000 Menschen in Deutschland auf ein Spenderorgan.

Rückgang der Organspenden: Wachsende Zahl der Patientenverfügungen

4054 Menschen habe mit einer Transplantation geholfen werden können, im Jahr zuvor seien es 4326 gewesen, teilte die DSO am Donnerstag in Frankfurt mit. Ein möglicher Grund für den Rückgang sei die wachsende Zahl der Patientenverfügungen.

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2010 hatte die Zahl der Organspenden einen Höchststand erreicht. Nach wie vor warten nach DSO-Angaben 12 000 Menschen in Deutschland auf ein Spenderorgan. dpa/AZ

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