In einer belgischen Wiederaufarbeitungsanlage sind drei Menschen verstrahlt worden. Unter anderem handelt es sich um Inspekteure von Euratom und der IAEA.

Wie der Betreiber erklärte, sei bei dem Zwischenfall am Dienstagnachmittag in Dessel nahe der niederländischen Grenze aber keine Radioaktivität aus der Anlage ausgetreten. Für die Menschen in der Nachbarschaft und für die Umwelt bestünde daher eine Gefahr. Bei den Verstrahlten handele es sich um zwei Inspekteure der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA und Euratom sowie einen Mitarbeiter der Anlage. Sie würden nun untersucht.
Zu dem Vorfall kam es, als sich bei einer routinemäßigen Inspektion ein Unfall mit einem Plutonium-Behälter ereignete. «Der Behälter ist auf den Boden gefallen», so ein Belgoprocess-Sprecher. Nach seinen Angaben sei aber nur eine «extrem kleine Menge» freigesetzt worden. dpa/AZ
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