Dienstag, 21. November 2017

24. Februar 2009 13:41 Uhr

Nach dreijähriger Beziehung

Ex-Freund von Achtlingsmutter will Vaterschaftstest

Ein Ex-Freund der kalifornischen Achtlingsmutter könnte der Vater der insgesamt 14 Kinder von Nadya Suleman sein. Ein DNA-Test soll Klarheit schaffen.

i

Sensation: Gesunde Achtlinge in Kalifornien geboren
Foto: DPA

Los Angeles (dpa) - Ein Ex-Freund der kalifornischen Achtlingsmutter Nadya Suleman will einen Vaterschaftstest machen lassen. Denis Beaudoin hatte eigenen Angaben zufolge in den 90er Jahren eine dreijährige Liebesaffäre mit Suleman, berichtete die «Los Angeles Times» am Dienstag.

In dieser Zeit habe sie ihn mit der Begründung, an Eierstockkrebs zu leiden und so schnell wie möglich schwanger werden zu müssen, um überhaupt Kinder zu bekommen, um Samenspenden gebeten. Er habe sie sehr geliebt und ihren Wunsch erfüllt, sagte Beaudoin. Mit einem DNA-Test will er nun ermitteln lassen, ob er der leibliche Vater ihrer insgesamt 14 Kinder ist. Die Achtlingsmutter war durch künstliche Befruchtung schwanger geworden.

ANZEIGE

Der mögliche Vater ist der Zeitung zufolge inzwischen verheiratet und hat zwei Kinder mit seiner Ehefrau. Dennoch wolle er seiner Ex-Freundin Nadya mit ihren vielen Kindern helfen, beteuerte er in einem Interview des amerikanischen Fernsehsenders ABC.

Das Angebot will er selbst dann aufrechterhalten, wenn sich herausstellen sollte, dass er nicht der leibliche Vater ihrer Kinder ist. Suleman selbst hat in der Zwischenzeit erklärt, dass sie die Kinder eines anderen Mannes ausgetragen habe.

Die Kalifornierin hatte sich die Embryonen in einer Klinik in Beverly Hills einpflanzen lassen. Die staatliche Gesundheitsbehörde prüft derzeit, ob der behandelnde Arzt seine medizinische Fürsorgepflicht verletzt hat. In Deutschland ist ein solcher Eingriff verboten. Nach dem deutschen Embryonenschutzgesetz dürfen Ärzte einer Frau höchstens drei Embryonen pro Zyklus einsetzen. In den USA gibt es dagegen keine gesetzlich festgeschriebene Höchstgrenze.

i


Alle Infos zum Messenger-Dienst