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03. Februar 2012 07:37 Uhr

"MV Rabaul Queen"

Fährunglück vor Papua-Neuguinea: Viele Menschen im Schiff gefangen?

250 Passagiere der Unglücksfähre vor Papua-Neuguinea wurden bereits gerettet. Doch es gibt Schwierigkeiten bei der Hilfsaktion.

Mehr als 100 Menschen werden nach dem Fährunglück vor der Küste von Papua-Neuguinea noch vermisst. Deshalb haben die Rettungsmannschaften am Freitagmorgen die Suche nach den Passagieren wieder aufgenommen. Drei Schiffe, zwei Flugzeuge und zwei Hubschrauber waren gestern nach Behördenangaben im Einsatz. Die Arbeit wurde aber durch starken Wind und hohen Wellengang erschwert, wie Einsatzleiter Nurur Rahman bestätigte.

Passagiere könnten im Schiff eingeschlossen sein

Zudem wird befürchtet, dass viele Menschen im Innern des Schiffs  gefangen sein könnten. Rund 250 Überlebende konnten bislang gerettet werden, erklärte die australische Behörde für maritime  Sicherheit (AMSA).

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Die "Rabaul Queen" war am frühen Donnerstagmorgen zwischen den Städten Kimbe und Lae vor der Ostküste der Pazifiknation unterwegs, als der Betreiber Star Ships plötzlich den Kontakt zu ihr verlor. Bevor das Schiff kenterte, konnte es noch einen Notruf absetzen. Die Ursache des Unglücks ist noch unklar.

Deutlich mehr Menschen an Bord

Die Schifffahrtsbehörde von Papua-Neuguinea hatte behauptet, dass rund 300 Menschen an Bord der "MV Rabaul Queen" waren, als die Fähre am frühen Donnerstagmorgen vor der Küste von Papua-Neuguinea sank. Dem wiedersprechen nun erste Opfer, die berichten, dass sich "deutlich mehr" Menschen auf dem Schiff befanden. (daam, afp, dpa)

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