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23. September 2011 08:06 Uhr

Schauspielerin stellt Beate Uhse dar

Franka Potente und ihre Vorliebe für Strip-Clubs

Franke Potente ist demnächst als Erotik-Unternehmerin Beate Uhse im ZDF zu sehen. Im Interview verrät die Deutsche zwar Schlüpfriges, aber nichts Privates.

Franka Potente hätte gerne mehr Ruhe
Foto: DPA

Am Sonntag, 9. Oktober, zeigt das ZDF um 20.15 Uhr "Das Recht auf Liebe". Darin spielt die 37-jährige Franka Potente ("Lola rennt") Beate Uhse. Über Uhse sagte die Schauspielerin: "Beate Uhse hat in den 50er Jahren Dinge gemacht, die Frauen damals einfach nicht gemacht haben. Sie hat gegen alle Widrigkeiten ein riesiges Unternehmen aufgebaut, ist ständig von der Kirche und Konservativen verklagt worden und hatte dann noch zwei Kinder zu Hause. Beate Uhse wurde ständig zum Kampf herausgefordert, weil sie ihrer Zeit voraus war. Zu Kriegsende war sie alleinerziehende Mutter und Stuntfliegerin. Das ist auch aus heutiger Sicht noch sehr beeindruckend." Dabei sei Uhse überhaupt keine "Sex-Tante" gewesen, sondern eine "ganz spießige Mutti".

Potente dagegen erzählt im Interview, dass sie sich in Strip-Clubs außerordentlich wohlfühlt. "Ich mag Strip-Clubs total gerne. Wenn ich im Ausland bin, gehe ich immer in einen. Dieses Verbotene und Anrüchige hat für mich Poesie. Ich mag die seltsame, dunkle Welt" dieser Bars. Dort herrsche "eine ganz bestimmte Stimmung", da es offensichtlich um Sex gehe, sagte die Schauspielerin.

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So etwas verrät die Schauspielerin, die in Los Angeles lebt gerne. Aber über ihre Tochter, die im August geboren wurde, kein Wort. Oder über den Vater des Kindes. Nichts. "Als Künstlerin habe ich nicht die Aufgabe, die Öffentlichkeit über mein Privatleben zu informieren. Das habe ich noch nie gemacht und das werde ich auch weiter so halten. Ja, ich bin Mutter geworden und wie alle Eltern haben auch wir die Aufgabe, unsere eigene Privatsphäre und die unseres Kindes zu schützen. Das tun wir besonders vehement. Mehr werde ich dazu nicht sagen." Das war's.

"Obamas Vorgänger hatte nicht alle Tassen im Schrank"

In Los Angeles fühlt sich die Familie so wohl, dass ein Umzug nach Deutschland vorerst nicht infrage kommt. Theoretisch sei das zwar denkbar, sagte sie. "Ob ich irgendwann zurückgehe, wird man dann sehen." Seit dem Amtsantritt von US-Präsident Barack Obama  fühlt sich die 37-Jährige in ihrer Wahlheimat Los Angeles deutlich wohler. "Das fühlt sich jetzt hier alles viel liberaler an. Vor Obama gab es einen Präsidenten, der nicht mehr alle Tassen im Schrank hatte. Allein, dass ein Schwarzer Präsident geworden ist, hat eine große Symbolik."

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