Nach Angaben der Staatskanzlei werden rund 1200 Angehörige und Freunde der Opfer sowie Rettungskräfte erwartet, die damals im Einsatz waren.
Trotz des Dauerregens sind seit Samstag mehr als 2000 Menschen an den Unglücksort gekommen, um der Opfer zu gedenken. Auf der Treppe, an der sich am 24. Juli vergangenen Jahres die Massenpanik entwickelte, sind 21 Kreuze aufgestellt. Auch Fotos erinnern an die zwischen 18 und 39 Jahre alten Toten. Die Trauernden können persönliche Gedanken auf bereitliegende Steine schreiben.
Bei der Gedenkfeier wird eine Angehörige eines Todesopfers sprechen und die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) eine Fürbitte halten. Im Anschluss an die öffentliche Feier wollen die Hinterbliebenen der Opfer zu stiller Trauer am abgesperrten Unglücksort zusammenkommen. Die Schuldfrage der Katastrophe mit 21 Toten und mehr als 500 Verletzten ist bis heute ungeklärt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 16 Beschuldigte. dpa