Über 50 Kinder haben in Peru vergiftetes Schulessen bekommen. Mindestens drei Kinder starben.
Sozialministerin Aída García Naranjo sagte am Mittwoch (Ortszeit), einige der verletzten Kinder befänden sich in Lebensgefahr.Örtliche Ärzte befürchteten, dass weitere Kinder in Folge der Vergiftung versterben könnten. Bei der Zubereitung des Essen aus Reis und Fisch sei ein Gefäß benutzt worden, in dem sich noch Reste eines Schädlingsbekämpfungsmittels befunden hätten. Der Vorfall ereignete sich bereits am Dienstag in einer Schule in der Provinz Cajabamba, rund 750 Kilometer nördlich der Hauptstadt Lima.
Die drei toten Kinder waren zwischen sieben und elf Jahren alt. Auch einige Eltern und Lehrer mussten ärztlich versorgt werden. Das Essen war von einem staatlichen Programm für Schulkinder gestellt und an der Schule von Müttern zubereitet worden. afp
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