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Ableger der Hells Angels: Groß-Razzia: 1000 Polizisten gegen Rockerbanden

Ableger der Hells Angels

Groß-Razzia: 1000 Polizisten gegen Rockerbanden

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    Razzia mit 1000 Polizisten gegen Rockerkriminalität: Ein Totenkopf mit Flügeln ist das Symbol der Motorradgang Hells Angels.
    Razzia mit 1000 Polizisten gegen Rockerkriminalität: Ein Totenkopf mit Flügeln ist das Symbol der Motorradgang Hells Angels. Foto: dpa

    Razzia mit 1000 Polizisten gegen Rockerkriminalität: Mit einem Großaufgebot sind Staatsanwaltschaft und Polizei in Schleswig-Holstein und Niedersachsen gegen Mitglieder des verbotenen Kieler Ablegers der Rockergruppe "Hells Angels" vorgegangen.

    Ermittlungen unter anderem wegen Menschenhandels und Korruption

    Hintergrund der Razzia am Donnerstag seien Ermittlungen wegen Körperverletzung, Erpressung, Menschen- und Waffenhandel sowie Korruption, sagte eine Sprecherin des Landeskriminalamts (LKA) Schleswig-Holstein in Kiel. Es sollten Beweismittel gesichert werden. Nähere Angaben zu der Aktion machte sie zunächst nicht.

    Rotlichtviertel von Kiel: Schwerpunkt der Razzia

    Schwerpunkt der Razzia war ihren Angaben zufolge das Rotlichtviertel in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel. Zudem wurden Objekte im Kieler Umland sowie in Niedersachsen durchsucht. Der Kieler Ableger der Hells Angels war am 31. Januar vom Landesinnenministerium verboten worden.

    Großrazzia im Rockermilieu in Schleswig-Holstein und Niedersachsen

    Mitglieder der "Hells Angels" und konkurrierender Rockergruppierungen wie den "Bandidos" gehören nach Angaben deutscher Ermittlungsbehörden zur organisierten Kriminalität, etwa im Bereich des Drogen- und Menschenhandels. Die Bundesländer verboten mehrfach regionale Ableger, weil sie nur zum Zweck der Begehung von Straftaten bestanden. In Schleswig-Holstein wurden bisher drei Clubs aufgelöst. 22 Morde: Hells-Angels-Killer gefasst

    Hells Angels und Bandidos im Visier der Polizei

    Im April 2010 war bereits ein Verein der "Hells Angels" in Flensburg und ein weiterer der konkurrierenden Gruppierung "Bandidos" in Neumünster aufgelöst worden. afp/stni/dpa

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