Sonntag, 19. Mai 2013

05. März 2012 20:25 Uhr

Nach Studie

Indien will Schläge an Schulen verbieten

Nach einer Aufsehen erregenden Studie zur Gewalt gegen Schüler will Indien Schläge an Schulen verbieten.

«Stockschläge scheinen die bevorzugte Methode zu sein, die Kinder zu kontrollieren», konstatierte am Montag die Nationale Kommission zum Schutz der Kinderrechte. «Ohrfeigen und Schläge auf den Rücken scheinen gleich danach zu kommen.» Die Kommission verwies auf eine Umfrage unter mehr als 6600 Schülern im Alter bis zu 17 Jahren. Dabei gaben 98 Prozent der Befragten an, dass sie bereits Opfer von Lehrergewalt wurden.

Kommission: Lehrer sollen Schüler durch "gemäßigten Ton" kontrollieren

Der Gewalt müsse ein Ende gesetzt werden, forderte die Kommission und stellte neue Leitlinien für die Schulen des Landes vor. Die Lehrer sollen demnach lernen, statt Schläge «durch klare Anweisungen und gemäßigten Ton» die Schüler zu kontrollieren. Derzeit werden die Schüler der Umfrage zufolge auch oft von den Lehrern am Ohr oder den Haaren gezogen, am Stuhl festgebunden und in einigen Fällen sogar mit Elektroschocks bearbeitet. afp

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Schlagworte

Gewalt | Indien | Neu Delhi | Schule



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