Freitag, 19. Januar 2018

13. Januar 2016 06:43 Uhr

Vulkan Egon

Indonesien: 600 Menschen müssen wegen Vulkanalarm fliehen

Neuer Vulkanalarm in Indonesien: 600 Menschen, die in der Nähe von Vulkan Egon leben, sollen sich den Behörden zufolge in Sicherheit bringen.

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Vulkan Soputan, hier im Bild, ist seit Monaten aktiv. Nun muss wegen Vulkan Egon ein Dorf in Indonesien geräumt werden.
Foto: Adi Dwi Satrya (dpa)

Nach Vulkan Soputan ist jetzt auch Vulkan Egon in Indonesien aktiv geworden. Die Behörden haben 600 Anwohner am Hang aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Das sagte der Sprecher der Behörde für Katastrophenschutz am Mittwoch. Anfang der Woche hatte Vulkan Soputan rund 1000 Kilometer weiter nördlich auf der Insel Sulawesi Asche in die Luft geschleudert. 

Vulkan Egon in Indonesien aktiv - Dorf muss geräumt werden

Der Magmadruck im Krater des 1703 Meter hohen Vulkans Egon auf der Insel Flores sei erhöht, sagte der Sprecher. Ein Dorf in der Nähe des Kraters müsse geräumt werden. Rund um den Krater erklärten die Behörden drei Kilometer zum Sperrgebiet. 

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Der riesige Inselstaat Indonesien liegt am «Pazifischen Feuerring», der sich an den Küsten des Pazifik entlang zieht. Dort stoßen Erdplatten aneinander. Spannungen entladen sich oft durch Erdbeben und Druck durch Vulkanausbrüche. Entlang den Küsten passieren 90 Prozent aller Erdbeben weltweit und dort liegen 75 Prozent aller Vulkane. 127 aktive Vulkane gibt es insgesamt in Indonesien. dpa/AZ

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Indonesien | Pazifik


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