Donnerstag, 30. Oktober 2014

06. August 2012 16:53 Uhr

Nach 17 Jahren ist Schluss

Konrad Krauss verlässt "Verbotene Liebe"

Am 11. September ist die Rolle des "Arno Brandner" auserzählt. Das Erste lässt Konrad Krauss in seiner Rolle an Herzversagen sterben.

i
ARCHIV - Der Schauspieler Konrad Krauss sitzt am 02.03.2005 am Rande der Dreharbeiten für die TV-Serie «Verbotene Liebe» in einem Café in der Altstadt von Düsseldorf. Krauss alias Arno Brandner verlässt die «Verbotene Liebe». Seit der ersten Folge 1995 gab Krauss in 4140 Folgen den integren, großherzigen Bauunternehmer und Architekten, der seine vielen Schicksalsschlägen meistens mit Würde ertrug. Foto: Horst Ossinger dpa (zu dpa «Nach 17 Jahren: Konrad Krauss verlässt die «Verbotene Liebe»» vom 06.08.2012) +++(c) dpa - Bildfunk+++
Foto: Horst Ossinger

«Verbotene Liebe» ohne Arno Brandner - für viele Fans unvorstellbar. Doch nach 17 Jahren ist die Rolle für den Schauspieler Konrad Krauss zu Ende erzählt. Er freut sich auf neue Herausforderungen - am Theater und als Synchronsprecher.

Konrad Krauss alias Arno Brandner verlässt die ARD-Soap «Verbotene Liebe». «Nach so vielen Jahren ist die Rolle »Arno Brandner» zu Ende erzählt und ich freue mich jetzt wieder auf neue Rollen am Theater», sagte der 74-Jährige am Montag in München. Der gebürtige Wilhelmshavener ist seit dem Serienstart 1995 dabei. Seit damals sei das Erzähl-Tempo schneller geworden. «In dieser etwas schnelllebigen Fernsehbranche wünsche ich mir oft mehr Zeit und Raum, die Geschichten noch intensiver entwickeln zu können.» Die letzte Folge mit dem stets integren, großherzigen Bauunternehmer und Architekten wird das Erste voraussichtlich am 11. September um 18 Uhr zeigen.

ANZEIGE

 

Brandners Abschied ist unwiederbringlich: Das stets so stark wirkende Familienoberhaupt leidet an Alzheimer. Außerdem macht ihm noch eine Lungenentzündung zu schaffen. Am Ende ist es sein Herz, das nach einem Leben zwischen Freude und Schicksalsschlägen einfach zu schlagen aufhört.

 

Arbeit auf der Theaterbühne

Mit der Schauspielerei aufhören will Krauss aber noch nicht. «Ich liebe meinen Beruf und möchte so lange es geht weiter arbeiten. Ich bin sowohl auf der Theaterbühne als auch im Synchronstudio unterwegs», erklärte er. Damit kehrt er zu seinen Anfängen zurück, hatte seine Schauspiel-Karriere doch auf der Bühne begonnen. Nach dem Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik in Hamburg sorgte er etwa 1960 in Gustaf Gründgens «Faust»-Inszenierung als Erzengel Raphael für Aufsehen. Auch in Fernsehfilmen ist er immer wieder zu sehen. (dpa)

i

Artikel kommentieren

Schlagworte

München | Hamburg



Neu in den Kolumnen
Neu in den Foren