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07. Februar 2012 13:23 Uhr

17-Jährige in Frankreich erdrosselt

Krawatte überführt Mädchenmörder nach 20 Jahren

Die Krawatte hing noch an der Kehle des Opfers, als die Polizei die junge Frau fand. Und der Täter hat Spuren hinterlassen, die die Heidelberger Polizei jetzt auswerten konnte.

Die Krawatte hing noch an der Kehle des Opfers, als die Polizei die junge Frau fand. Und der Täter hat Spuren hinterlassen, die die Heidelberger Polizei jetzt auswerten konnte.

Mit Hilfe einer Krawatte hat die Heidelberger Kriminalpolizei einen 20 Jahre alten Mord an einer 17-jährigen Auszubildenden aufgeklärt.

«Wir sind uns nach umfangreichen DNA-Analysen sicher, dass es sich bei dem Täter um den Großonkel der jungen Frau handelte. Dieser beging jedoch im Jahr 2000 Selbstmord», sagte der Heidelberger Kripochef Siegfried Kollmar am Dienstag.

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Im August 1991 war in einem Waldstück in der Nähe der französischen Stadt Besançon eine mit einem Schlips erdrosselte, teilweise unbekleidete Leiche einer jungen Frau gefunden worden. Erst sieben Monate später konnte diese identifiziert werden.

Bei der Toten handelte es sich um eine als vermisst gemeldete 17-Jährige aus Erfurt. Bianca K. hatte nach der Wiedervereinigung in Heidelberg eine Ausbildung in einem Luxus-Hotel begonnen und war plötzlich nicht mehr zur Arbeit erschienen.

Die Krawatte hing noch an der Kehle des Mordopfers. An der Krawatte konnten Spezialisten des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg nach wochenlanger Feinarbeit im Herbst 2011 Hautschuppen finden, die dem zur Tatzeit 63 Jahre alten Fernfahrer eindeutig zugeordnet werden konnten. AZ, dpa

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