Mittwoch, 22. Mai 2013

11. Mai 2012 07:51 Uhr

Zweifacher Pulitzerpreisträger

Kriegsfotograf Horst Faas ist tot - berühmt für Vietnambilder

Horst Faas war ein bekannter deutscher Kriegsfotograf. Nun ist er tot. Berühmtheit erlangte Faas während des Vietnamkrieges. Dort ereilte ihn auch ein Schicksalsschlag.

Horst Faas ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Horst Faas war ein berühmter deutscher Kriegsfotograf und hatte zwei Mal den Pulitzerpreis verliehen bekommen. Wie die Nachrichtenagentur afp berichtet, starb Horst Faas am Donnerstag. Der Kriegsfotograf hatte fast 50 Jahre für die Agentur gearbeitet.

Faas: berühmt durch Fotos aus Vietnam

Horst Faas wurde vor allem durch seine Fotos aus dem Vietnamkrieg berühmt. Der Deutsche war in Vietnam von 1962 bis 1974 unterwegs und dokumentierte den Krieg mit seiner Kamera. Für seine Arbeit wurde Faas mehrfach  ausgezeichnet.

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Foto von Kim Phuc

Faas sorgte auch für die Veröffentlichung des berühmten Fotos  seines AP-Kollegen Nick Ut vom Juni 1972. Auf dem Bild ist zu sehen, wie die neunjährige Kim Phuc vor einem  Napalmangriff flieht. Einige Kollegen  hatten Bedenken, das Bild zu veröffentlichen, da sich das kleine,  schwerverletzte Mädchen die brennenden Kleider vom Leib gerissen  hatte und völlig nackt war. Das Bild ging um die Welt und brachte  Ut ebenfalls einen Pulitzerpreis ein.

Faas wurde in Vietnam schwer verletzt

1967 wurde Faas in Vietnam schwer verletzt. 2005 zog er sich bei  einem Korrespondententreffen in Hanoi eine schwere Infektion zu und  war seitdem von der Taille an abwärts gelähmt. Ende 2008  verschlimmerte sich sein Zustand. Seit Februar war er im  Krankenhaus. afp/AZ

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Horst Faas | New York



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