Lady Gaga ist auf Welttournee. Bei ihrem Auftaktkonzert in Seoul wird sie ihrem Image als Exzentrikerin gerecht. Aus einem bestimmten Grund hatten Minderjährige keinen Zutritt.


Sie steht für Exzentrik durch und durch: Lady Gaga ist nicht nur eine derweltweit erfolgreichsten Popsängerinnen, sondern vor allem die Aufsehenerregendste. Und das soll auch so bleiben: Mit einer sorgfältig choreographierten Show hat Lady Gaga vor Zehntausenden begeisterten Fans in Südkorea ihre Welttournee gestartet. Der US-Superstar bot den Zuschauern in Asien am Freitagabend (Ortszeit) im Olympiastadion in Seoul einen Auftritt mit zahlreichen Kostümwechseln. Sie sang eine Mischung aus älteren und neuen Hits ihrer bisherigen Alben.
Im Mittelpunkt standen die Stücke ihres jüngsten Albums «Born This Way». Die 26-jährige New Yorkerin wurde auf der Bühne außer von einer Band von mehr als einem Dutzend Tänzern und Tänzerinnen begleitet. Die Show, die unter anderem aus Elementen einer Fantasy-Geschichte bestand, war als «Elektro-Metal-Pop-Oper» angekündigt worden. Als Bühnenbild diente die Front einer nachgebauten mehrstöckigen Burg.
Vor dem Eintritt mussten sich die Zuschauer strengen Alterskontrollen unterziehen. Fans unter 18 Jahren mussten aufgrund eines Beschlusses der Behörden draußenbleiben. In Südkorea hatten konservative Organisationen und christliche Gruppen sogar eine Absage des Konzerts gefordert, weil Lady Gaga ein angeblich «unangemessenes Verhalten» fördere, darunter Homosexualität.
Im Rahmen der Lady-Gaga-Tour «The Born This Way Ball» sind nach Auftritten in Asien und Australien Gastspiele in 21 europäischen Städten geplant, darunter am 4. September in Köln und am 24. September in Hannover.
Unterstützt wird die Sängerin nach Angaben der Veranstalter von der kürzlich wiedervereinigten britischen Rockband The Darkness sowie von Lady Starlight. Das US-Wirtschaftsmagazin «Forbes» bezeichnete Lady Gaga 2011 als «mächtigste Frau der Welt». Ihre Singles und Alben wurden millionenfach verkauft, ihre Videos mehr als 2,2 Milliarden Mal im Internet abgerufen. dpa



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