Samstag, 25. Mai 2013

06. Mai 2012 15:24 Uhr

Mehmet Kurtulus letzter Fall

Letzter Tatort für "Batu"

Mehmet Kurtulus verlässt den Tatort. Am Abend strahlt die ARD die letzte Folge mit dem Ermittler "Batu" aus: Der Tatort-Kommissar soll die Ermordung des Bundeskanzlers verhindern.

Am Sonntag ist Mehmet Kurtulus zum letzten Mal im Hamburger "Tatort" als Cenk Batu zu sehen. Sein Nachfolger wird  Til Schweiger. Ab September soll Schweiger seinen ersten Hamburg-"Tatort" für den NDR drehen.

Kurtulus am Sonntagabend mit letztem Tatort

Der scheidende "Tatort"-Kommissar Mehmet Kurtulus  ist mit seiner eigenen Zeit in der ARD-Reihe zufrieden. "Ich durfte in den vergangenen drei Jahren große Aufmerksamkeit durch den Tatort genießen, Projekte wie "Vasha", "Buio" oder der Film "Transfer", der erst Ende letzten Jahres in den Kinos lief, blieben da eher im Schatten."

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Er freut sich nun auf mehr Zeit mit seiner Lebensgefährtin Desirée Nosbusch (47). "Nach mehreren Jahren haben wir nun Gelegenheit, unser Zusammensein zu genießen und den Alltag gemeinsam zu bestreiten."

Letzter Tatort-Einsatz für Cenk Batu

Sein letzter "Tatort"-Einsatz führt Batu hinter die Kulissen der Finanzwelt. Er bekommt es mit der weltweit gesuchten Auftragskillerin Valerie (Corinna Harfouch) zu tun, die todkrank noch einen letzten Auftrag ausführen will: die Ermordung des neuen Bundeskanzlers (Kai Wiesinger). Vor allem aber wird das packende Finale zur großen Liebesgeschichte zwischen Batu und Gloria (Anna Bederke) mit einem tragischen Ende - dem Tod des ersten türkischstämmigen "Tatort"-Ermittlers.

Der etwas andere Tatort-Krimi

Und zum letzten Mal liefert das Batu-Team einen Krimi ab, der wieder einmal anders ist als die meisten in dieser Reihe. Christian Granderath, Leiter der ARD-Abteilung Film, Familie und Serie, betonte: "Wir haben das schon sehr bedauert, dass Mehmet hier aufhört."

Die Quote sei nicht alles. Von der Kritik waren Kurtulus und seine Fälle oft hochgelobt und sein Abschied bedauert worden. Als etwa auf seiner letzten Pressekonferenz als Batu die "Beileidsbekundungen" überhandnahmen, betonte der 40-Jährige dann irgendwann sogar mit einem Fingerzeig auf den Bildschirm: "Er stirbt, nicht ich." AZ/dpa

 

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