Oulu (dpa) - Im finnischen Oulu wird seit Mittwoch zum 13. Mal um die Luftgitarren-Weltmeisterschaft gekämpft. Wie die Veranstalter mitteilten, treten 35 männliche Teilnehmer aus 20 Ländern an.



Sie müssen vor einer Jury möglichst eindrucksvoll so tun, als ob sie Gitarre zu einem Musikstück spielen. Zum Finale am Freitagabend werden mehrere tausend Zuschauer sowie 35 Journalisten erwartet. Dieses Mal wolle man vorher mit einem «Friedensmarsch» aller Teilnehmer und interessierter Zuschauer erstmals auch ein «weltweites Zeichen» setzen, hieß es weiter.
Der Berliner Christian Sweep alias «Heart Buckboard» tritt als amtierender deutscher Meister in der Stadt am Finnischen Meerbusen an. Er hatte 2006 einen dritten Platz erreicht, als er zusätzlich auch einen Plüschbären vor seinem Bauch eine imaginäre Gitarre spielen ließ.
Im Finale am Freitagabend tritt er unter anderem gegen die nationalen Luftgitarren-Meister aus Japan, Russland, Kenia, Rumänien, Südafrika und den USA an. Die Jury vergibt Punkte für technisches Können, künstlerischen Ausdruck und weitere Elemente.
Als Prämie für den neuen Weltmeister gibt es den «Flying Finn», eine reale Gitarre. Im vergangenen Jahr holte sich der Japaner Ochi «Dainoji» Yosuke den Titel. Cheforganisatorin Hanna Jakku sagte über den Teilnehmerkreis: «Der typische Luftgitarrenspieler ist ein Mann im Alter zwischen 30 und 40.»
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