Donnerstag, 23. November 2017

13. September 2017 21:44 Uhr

Mittwoch, 13. September 2017

"Maischberger" heute: Das sind die Gäste und das Thema

"Maischberger" widmet sich heute den unschlüssigen Wählern. Kurz vor der Bundestagswahl wissen die Hälfte der Wahlberechtigten nicht, welcher Partei sie ihre Stimme geben sollen.

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Ob Sandra Maischberger und ihre Talkgäste die Verunsicherung der Wähler lindern können? Titel ihrer heutigen Sendung: "Der verwirrte Wähler: Welche Partei steht noch wofür?"
Foto: dpa (Archivfoto)

Bei "Maischberger" möchten Talkmasterin Sandra Maischberger und ihre Gäste heute, 13. September 2017, unschlüssigen Wählern dabei helfen, sich im bevorstehenden Bundestagswahlkampf für eine Partei zu entscheiden. Die ARD-Sendung um 22.45 Uhr trägt den Titel: "Der verwirrte Wähler: Welche Partei steht noch wofür?"

Zum Eklat wie in der letzten "Maischberger"-Sendung vor der Sommerpause mit dem Thema "Gewalt in Hamburg: Warum versagt der Staat" wird es sicherlich nicht kommen. Damals gerieten sich Wolfgang Bosbach und die linke Aktivistin Jutta Ditfurth in die Haare, woraufhin der CDU-Politiker bei laufender Sendung fluchtartig das TV-Studio verließ. Das heutige Thema besitzt höchstwahrscheinlich nicht die Brisanz, dafür aber umso mehr Relevanz. Kurz vor der Bundestagswahl sind die Hälfte der Bundesbürger immer noch unschlüssig darüber, bei welcher Partei sie ihr Kreuzchen machen sollen.

Nicht ganz unschuldig an der Unsicherheit der Bürger sind die Parteien und deren Kandidaten. Vorneweg Angela Merkel und Martin Schulz. Die Kanzlerin hat konservative Inhalte ihrer Partei aufgegeben, ihr Herausforderer an Eckpfeilern sozialdemokratischer Türkeipolitik gerüttelt. Vielleicht können TV-Talkerin Sandra Maischberger und ihre Gäste Licht ins Wahldunkel bringen.

"Maischberger" heute: Gäste in der Übersicht

  • Johannes B. Kerner (Fernsehmoderator): Der TV-Mann ist enttäuscht vom bisherigen Wahlkampf. Den Parteien wirft er vor, nur von einer Umfrage zur nächsten zu denken und sich zu sehr um mögliche Koalitionen zu kümmern.
  • Anja Reschke (Fernsehmoderatorin): Die Moderatorin des ARD-Politmagazins "Panorama" kennt die Klage, dass Parteien für nichts mehr stehen, seitdem sie wahlberechtigt ist. Sie beobachtet eine Krise der Demokratie, weil sich Teile der Wähler und Politiker immer mehr voneinander entfremdet hätten.
  • Ole von Beust, CDU (ehemaliger Hamburger Bürgermeister): Der langjährige Erste Bürgermeister Hamburgs verteidigt Kanzlerin Angelika Merkel gegen konservative Kritik - inklusive ihrer Kursänderung bei der "Ehe für alle". Nach der Wahl plädiert der Freund von Schwarz-Grün für eine Koalition mit der FDP.
  • Ralf Stegner, SPD (stellvertretender Bundesvorsitzender): Der SPD-Landesvorsitzende von Schleswig-Holstein wirft Angela Merkel vor, keine Idee von der Zukunft zu haben. Ihre minimalistische Form des Auftritts sei leider teilweise wirkungvoll. Aber inhaltlich hätte sie wenig zu bieten.
  • Jan Fleischhauer ("Spiegel"-Journalist): Für den Spiegel-Kolumnisten ist die interessante Frage, wie AFD und FDP abschneiden werden. Er prophezeit, dass beide Parteien besser abschneiden würden, als es die Umfragen abbilden.
  • Michael Kunert (Geschäftsführer Infratest dimap): Weil sich ein Drittel der Wähler erst am Wahlwochenende entscheiden würden, ist der Wahlausgang für den Meinungsforscher immer noch offen. Ein Grund dafür sei, dass die Identifikation der Wähler mit Parteien abnehme.

"Maischberger" live im TV und Stream

"Maischberger" wird um 22.45 Uhr in der ARD ausgestrahlt. Alternativ lässt sich die Talkshow auch im Live-Stream auf der Seite der ARD anschauen. Ganze Folgen als Wiederholung gibt es hier in der Mediathek der ARD. AZ

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