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  3. Fall Gina-Lisa: Marlene Lufen enttäuscht vom Urteil gegen Gina-Lisa Lohfink

Fall Gina-Lisa
24.08.2016

Marlene Lufen enttäuscht vom Urteil gegen Gina-Lisa Lohfink

Das Model Gina-Lisa Lohfink wurde wegen falscher Verdächtigung zu einer hohen Geldstrafe verurteil.
Foto: Jörg Carstensen

Mit einer persönlichen Nachricht hat die Moderatorin Marlene Lufen auf das Urteil gegen Gina-Lisa Lohfink reagiert. Viele Frauen würden dieses Urteil als Warnung verstehen.

Am Montag wurde das Model Gina-Lisa Lohfink wegen falscher Verdächtigung verurteilt. Sie hatte behauptet, im Juni 2012 von zwei Männern vergewaltigt worden zu sein. Doch das Gericht sah dafür keine Beweise. Nun hat die Moderatorin Marlene Lufen auf das Urteil reagiert.

Nach Urteil: Marlene Lufen hält zu Gina-Lisa

Auf ihrer Facebook-Seite teilte sie eine sehr persönliche Nachricht. "Als ich 19 war, hat ein Mann versucht, mich zu vergewaltigen," schrieb die 45-Jährige. "Bin ich danach zur Polizei gegangen? Nein. Bin ich zum Arzt gegangen, um meine Blessuren zu dokumentieren? Nein. Habe ich ihn angezeigt? Nein." Sie habe nur schnell vergessen wollen, heißt es weiter. "Seit 20 Jahren mache ich mir Vorwürfe, dass ich ihn damit habe durchkommen lassen..."

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Damit verbündet sie sich mit dem 29-jährigen Model, das laut ihrem Anwalt voraussichtlich in Berufung gehen wird. Drastisch formuliert sie, welche Wirkung das Urteil haben könnte: "Millionen Frauen werden dieses Urteil als Warnung verstehen: Wenn Dir so etwas passiert, geh nicht zur Polizei!".

Lohfink war am Montag zu einer verurteilt worden, weil sie zwei Männer laut Urteil zu Unrecht der Vergewaltigung beschuldigt und wissentlich gelogen hatte. ne/dpa

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25.08.2016

Nein, das Urteil ist keine Warnung, eine Vergewaltigung oder eine sonstige Straftat nicht anzuzeigen. Wer nicht in erheblichem Umfang Tatsachen erfindet, um andere Menschen für lange Zeit und völlig zu Unrecht in das Gefängnis zu bringen, hat überhaupt nichts zu befürchten. Frau Lohfink ist völlig zu Recht verurteilt worden. Es ist gefährlich, wenn man nun wie Frau Lufen tatsächlichen Opfern sexueller Gewalt erzählt, sie dürften sich nicht an die Polizei wenden.

Daher hier noch einmal zur Klarstellung, was nicht erlaubt ist:

- Frau Lohfink hatte behauptet, die Gynäkologin wäre angesichts ihrer Verletzungen geschockt gewesen. Der tatsächliche Untersuchungsbefund der Gynäkologin nach der Tat wies aber keine Hämatome, keine Kratzspuren und keine Verletzungen auf.

- Frau Lohfink hatte behauptet, K.O-Tropfen bekommen zu haben. Der toxikologische Gutachter fand keine Hinweise auf den Einsatz von K.O.-Tropfen.

- In der ersten Strafanzeige von Frau Lohfink, die sich gegen die Veröffentlichung des Videos richtete, stand: einvernehmlicher Sex. Erst später hat Frau Lohfink ihre Geschichte ihren (wenn auch verständlichen) Interessen angepasst.

- Frau Lohfink behauptete, in der Wohnung festgehalten und bedroht worden zu sein. Im Telefonat aus dieser Wohnung mit ihrer Managerin, sagte sie, sie esse noch eine Pizza und werde dann kommen. Es fiel kein Wort von Vergwaltigung.

- Frau Lohfink hatte in der darauffolgenden Nacht erneut Sex mit einem der beiden angeblichen Vergewaltiger, was sie der Polizei ebenfalls verschwiegen hat.

- Es gibt umfangreiches Videomaterial aus der Wohnung, nicht nur das von den beiden Männern selbt verbreitete. Die dortigen Aufnahmen passen in keiner Weise zu Frau Lohfinks Schilderung.