Eine riesige Hanfplantage haben Soldaten im Norden Mexikos entdeckt. Die Ernte des Feldes hätte 120 Tonnen Marihuana im Marktwert von 110 Millionen Euro ergeben.

Drogenfahnder haben im Norden Mexikos das bisher größte Hanffeld zur Gewinnung von Marihuana entdeckt. Die Plantage ist nach Angaben der zuständigen Behörden 120 Hektar groß und liegt in der Gemeinde Ensenada zirka 100 Kilometer südlich der Grenze zu den USA. Alfonso Duarte Mújica, Kommandant der Militärregion, sagte am Donnerstag gegenüber Journalisten, die Anbaufläche sei am Dienstag entdeckt worden. Auf der Drogenplantage seien rund 60 Tagelöhner beschäftigt gewesen.
Ernte des Feldes hätte 110 Millionen Euro eingebracht
Das Feld war durch ein schwarzes Netz getarnt, das den Pflanzen gleichzeitig Schatten spendete. Die Soldaten hätten die Plantage bei der Bodenaufklärung entdeckt, aus der Luft sei sie nicht zu erkennen gewesen, sagte der Kommandant weiter. Eine Ernte des Feldes hätte den Angaben zufolge 120 Tonnen Marihuana mit einem Marktwert von umgerechnet 110 Millionen Euro ergeben.
Durch das mittelamerikanische Land werden seit Jahrzehnten Drogen wie Kokain aus Südamerika in die USA geschmuggelt. Zudem lassen die mexikanischen Kartelle seit Jahren zunehmend auch Drogen wie Marihuana und Heroin im Land produzieren. Die Hanf- und Mohnpflanzen dazu werden hauptsächlich in den Bergen pazifischer Bundesstaaten wie Guerrero, Michoacán, Jalisco und Sinaloa angebaut. dpa/AZ
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