Samstag, 25. Mai 2013

30. April 2012 10:33 Uhr

Australien

Milliardär will Titanic in China nachbauen lassen

Ein australischer Milliardär will die Titanic nachbauen lassen. Eine chinesische Werft hat den Auftrag erhalten. Die Kopie soll dem Original-Schiff täuschend ähnlich werden.

So luxuriös wie das Original soll der Nachbau der Titanic werden, den der australische Milliardär Clive Palmer in Auftrag gegeben hat.
Foto: dpa/Archiv

Zum hundertsten Jahrestag des Titanic-Untergangs überrascht ein australischer Milliardär mit einem waghalsigen Projekt: Er will das legendäre Schiff  von einer chinesischen Werft in einer modernen Version nachbauen lassen. Bereits im Jahr 2016 solle die «Titanic II» ihre Jungfernfahrt von Großbritannien nach New York absolvieren, teilte  Clive Palmer, der in der Bergbaubranche reich wurde, am Montag mit. 

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Titanic II: Das Schiff soll neun Decks und 840 Kabinen haben

Das 270 Meter lange, 53 Meter hohe und rund 40.000 Tonnen schwere  Schiff solle weitestgehend dem Original nachempfunden sein, jedoch  dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Geplant seien neun Decks mit 840 Kabinen, erklärte Palmer.

Mit dem Bau der «Titanic II» sei bereits eine staatliche  chinesische Werft beauftragt worden. Über die Kosten des Projekts machte Palmer kein Angaben. «Es wird in jedem Detail so luxuriös  werden wie die ursprüngliche 'Titanic'» - mit Sporthallen,  Schwimmbädern, Büchereien, Spitzenrestaurants und Luxuskabinen,  teilte er mit. Zudem sei ein Ausstellungsraum geplant.

Titanic II: 100 Jahre nach dem Untergang der Titanic soll das Schiff nachgebaut werden

Palmer kündigte sein Projekt kurz nach dem hundertsten Jahrestag  des Untergangs der «Titanic» auf ihrer ersten Fahrt an. Das Schiff  sank am 15. April 1912 nach der Kollision mit einem Eisberg im  Nordatlantik. Der größte und ehrgeizigste Luxusliner seiner Zeit  war von Southampton zu seiner Jungfernfahrt aufgebrochen. Von den  2224 Menschen an Bord kamen bei dem Unglück 1514 ums Leben. Die  Original-»Titanic» war im nordirischen Belfast gebaut worden.

afp

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