Zum hundertsten Jahrestag des Titanic-Untergangs überrascht ein australischer Milliardär mit einem waghalsigen Projekt: Er will das legendäre Schiff von einer chinesischen Werft in einer modernen Version nachbauen lassen. Bereits im Jahr 2016 solle die «Titanic II» ihre Jungfernfahrt von Großbritannien nach New York absolvieren, teilte Clive Palmer, der in der Bergbaubranche reich wurde, am Montag mit.

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Das soll er gewesen sein: Kurz nach dem Unglück entdeckten andere Seeleute diesen Eisberg nahe der Stelle, an der die Titanic sank. Angeblich stellten die Seeleute an diesem Eisberg auch Reste von roter Farbe an der Wasserlinie fest.

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Ein Original-Telegramm vom 14. April 1912. Das Schiff Olympic meldet darin, es habe eine Botschaft von der Titanic erhalten - diese sei mit einem Eisberg zusammengestoßen.

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Insgesamt riss die Titanic rund 1500 Passagiere und Besatzungsmitglieder in den Tod, darunter den Kapitän. Knapp 700 Passagiere konnten sich retten - in Booten wie diesem.
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Titanic II: Das Schiff soll neun Decks und 840 Kabinen haben
Das 270 Meter lange, 53 Meter hohe und rund 40.000 Tonnen schwere Schiff solle weitestgehend dem Original nachempfunden sein, jedoch dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Geplant seien neun Decks mit 840 Kabinen, erklärte Palmer.
Mit dem Bau der «Titanic II» sei bereits eine staatliche chinesische Werft beauftragt worden. Über die Kosten des Projekts machte Palmer kein Angaben. «Es wird in jedem Detail so luxuriös werden wie die ursprüngliche 'Titanic'» - mit Sporthallen, Schwimmbädern, Büchereien, Spitzenrestaurants und Luxuskabinen, teilte er mit. Zudem sei ein Ausstellungsraum geplant.
Titanic II: 100 Jahre nach dem Untergang der Titanic soll das Schiff nachgebaut werden
Palmer kündigte sein Projekt kurz nach dem hundertsten Jahrestag des Untergangs der «Titanic» auf ihrer ersten Fahrt an. Das Schiff sank am 15. April 1912 nach der Kollision mit einem Eisberg im Nordatlantik. Der größte und ehrgeizigste Luxusliner seiner Zeit war von Southampton zu seiner Jungfernfahrt aufgebrochen. Von den 2224 Menschen an Bord kamen bei dem Unglück 1514 ums Leben. Die Original-»Titanic» war im nordirischen Belfast gebaut worden.
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16.12.1900: Gneisenau
Sie war ein deutsches Segel-Schulschiff. Das tragische Unglück ereignete sich im Hafen von Malaga. Über 40 junge Menschen und mindestens 12 spanische Retter starben, als das Schiff vom Sturm gegen die Mole getrieben wurde und im Meer versank.
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15.06.1904: General Slocum
Deutsche Einwanderer charterten den Raddampfer "General Slocom" und machten einen Ausflug auf dem East River in New York. Als das Schiff Feuer fängt, bricht Panik aus. Mehr als 1000 Menschen fanden den Erstickungstod oder ertranken.
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12.03.1907: Panzerschiff Iéna
Das französische Schiff lag vor Toulon, als plötzlich die Pulverkammer explodierte. 120 Mitglieder der Besatzung starben, 150 weitere wurden zum Teil schwer verletzt.
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15.04.1912: Titanic
Das wohl berühmteste Schiffsunglück ist der Untergang der "unsinkbaren" Titanic. Sie befand sich auf ihrer Jungfernfahrt nach New York und rammte einen Eisberg. Nach 2 Stunden und 40 Minuten war sie untergegangen und hatte um die 1500 Menschen in den Tod gerissen. Gerade einmal 700 überlebten die Katastrophe.
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29.05.1914: Empress of Ireland
Der irische Luxusliner prallte im St. Lorenz Strom mit dem norwegischen Kohlendampfer "Storstad" zusammen. Die Empress of Ireland geht unter. Rund 1000 Passagiere fanden den Tod.
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06.12.1917: Mont Blanc & Imo
Die Mont Blanc war ein französisches Munitionsschiff. Im Hafen von Hallifax kollidierte sie mit dem belgischen Frachter "Imo". Die Munition explodierte und weite Teile der Stadt wurden vernichtet. An die 2000 Menschen kamen dabei ums Leben, zahlreiche wurden schwer verletzt.
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26.10.1927: Principessa Mafalda
1200 Menschen blickten hoffnungsfroh in die Zukunft, als sie 1927 auf einem Schiff Italien verließen, um woanders ein neues Leben zu beginnen. 314 von ihnen starben, als die Principessa Mafalda vor der brasilianischen Küste unterging.
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14.06.1931: Saint-Philibert
Als das Ausflugsdampfer in der Loire-Mündung versank, verloren mehr als 500 Passagiere ihr Leben.
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21.09.1957: Pamir
Das deutsche Segel-Schulschiff gerät westlich der Azoren in einen Sturm und kann den Urgewalten nicht standhalten. 80 Besatzungsmitglieder fanden den Tod. Nur sechs Mann blieben am Leben.
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23.01.1977: Lucona
Das Frachtschiff versank im Indischen Ozean, zunächst ohne ersichtlichen Grund. Später fand man heraus, dass es mitsamt der Besatzung absichtlich versenkt wurde. Udo Proksch, dem die Wiener Konditorei "Demel" gehört, wollte auf diese Weise seine Versicherung betrügen.
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16.03.1978: Amoco Cadiz
Der Öltanker havarierte vor der nordfranzösischen Küste. Über 200 Kilometer entlang der Strandlinie wurden verheerende Umweltschäden verursacht.
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13.12.1978: MS München
Das deutsche Frachtschiff ist samt der 28-köpfigen Crew bis heute verschwunden. Es geriet nördlich der Azoren in einen gewaltigen Sturm und sendete Notsignale. Eine internationale Rettungsaktion blieb erfolglos.
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11.08.1979: Admirals Cup
Der Admirals Cup ist eine Hochsee-Regatta. Ein Teil davon ist das Fastnet Race von Südengland nach Irland und zurück. 1979 wurde das Regattafeld von einem Orkan heimgesucht. Mehr als 300 Schiffe waren in Gefahr. 19 Menschen kamen um.
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06.03.1987: Herald of Free Enterprise
Auf dem Fährschiff starben knapp 200 Passagiere. Es versank kurz nachdem es vom belgischen Hafen losgefahren war. Um schneller ablegen zu können, wurde das Bugtor erst unterwegs geschlossen.
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28.09.1994: Estonia
Die Estonia war nach Stockholm unterwegs, als plötzlich die Bugklappe abgerissen wurde. Das Schiff läuft sofort voll. Mehr als 850 Menschen sterben. Bis heute sind die genauen Umstände der Katastrophe nicht geklärt.
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03.02.2006: Al Salam Boccaccio 98
Als auf der ägyptischen Fähre Feuer ausbricht, beginnt das Schiff zu sinken. Die Ursachen sind nicht bekannt, aber wahrscheinlich hat das Löschwasser die Fähre zum Kentern gebracht. Ungefähr 1000 Passagiere finden im Roten Meer ihren Tod.
afp
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