Mindestens fünf Menschen kamen in den USA durch Tornados ums Leben. 60 Wirbelstürme fegen über den Mittleren Westen hinweg.

60 Wirbelstürme fegen über den Mittleren Westen hinweg. Mindestens fünf Menschen kamen in den USA durch Tornados ums Leben.
Eine Tornado-Serie hat im Mittleren Westen der USA mindestens fünf Menschen getötet und eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Wie der Fernsehsender CNN berichtete, starben die fünf Menschen, darunter auch zwei Kinder, am Sonntagmorgen in der Stadt Woodward im Bundesstaat Oklahoma. Insgesamt fegten Medienberichten zufolge von Samstagabend bis Sonntagmorgen 60 Wirbelstürme über Oklahoma, Kansas, Iowa und Nebraska hinweg.
Heftiger Wind und Hagelkörner von der Größe von Golfbällen zerlegten Häuser und rissen Stromleitungen um. In der Stadt Creston in Iowa wurde auch ein Krankenhaus beschädigt. Die Behörden brachten laut CNN alle 300 Einwohner der Ortschaft Thurman in Iowa in Sicherheit. Dort wurden dem Bericht zufolge drei Viertel der Häuser beschädigt oder zerstört. Viele Bewohner wurden zunächst in einer Schule in nahegelegenen Tabor untergebracht.
Die ganz große Katastrophe bleib Medienberichten zufolge aber aus: Offensichtlich hatten die meisten Betroffenen die Tornado-Warnungen des US-Wetterdienstes befolgt und rechtzeitig Schutzmaßnahmen getroffen.
Ein Tornado ist eine fast senkrechte Luftsäule, die bis auf den Boden reicht. Über ihr liegt eine Wolke. Tornados entstehen durch große Temperaturunterschiede und können Geschwindigkeiten von mehreren 100 Stundenkilometern erreichen. Das auch "Großtrombe", "Windhose", "Wasserhose" oder "Twister" bezeichnete Phänomen kann große Schäden anrichten. Der bisher stärkste Tornado aller Zeiten brachte es auf mehr als 500 Km/h. Tornados sind in Europa selten, sie treten besonders oft in den USA auf. AZ/afp Was ist ein Orkan?
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