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01. Oktober 2010 08:54 Uhr

TV-Kritik

Popstars: Detlef D! Soost sorgt für Tränen und Zicken-Drama

Zickenterror und Tränen gab es reichlich in der jüngsten Ausgabe der Casting-Show Popstars. Am Ende musste die falsche Kandidatin das Haus verlassen. Von Fiona Natter Von Fiona Natter

Die Juroren von «Popstars» (von links): Choreograf Detlef D! Soost, Sängerin Marta Jandova und Musikmanager Thomas Stein.
Foto: fru sab kde cul

Auch diese Woche mussten die Kandidatinnen wieder beweisen dass sie das Zeug zum Popstar haben. Doch erst einmal hieß es ein Umstyling und jede Menge Zickenterror zu überstehen. Tränen waren natürlich programmiert und am Ende musste die falsche Kandidatin das Haus verlassen.

Gestern Abend war es wieder soweit. Den Popstarskandidaten stand eine neue Woche ganz unter dem Motto "The Look" bevor. Ähnliche wie bei "Germanys next Topmodel" hieß es beim Umstyling erst einmal : Haare ab. Bittere Tränen, Wutanfälle und Zickereien halfen nicht, um der Schere des Starfriseurs zu entkommen. "Popstars bedeutet Veränderungen, nur wer das Gesamtpaket hat, kann ein Star werden" meinte Juror Detelef D! Soost.

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Am Ende fielen in der Tat einige Haare. So trug zum Beispiel Jessica (20) statt ihrer blonden Lockenmähne einen roten Kurzhaarschnitt. Gewöhnen mussten sich alle an ihr neues Aussehen, doch die Jury sorgte schnell für Abwechslung.

Bei einem Videodreh sollten die Kandidatinnen in fünf Gruppen berühmte Musikvideos nachstellen. Die hübsche Diba (20) ist geschockt als sie erfuhr, dass ihre Gruppe halbnackt Katy Perrys "California Girls"zeigen soll. Die Gruppe um Shakiras "Whenever, Wherever" konnte durch ihr Schlammbad da schon besser bei Jurorin Marta punkten.

Einer Sendung wie Popstars würde ein Stück Unterhaltung fehlen, wenn nicht auch der Zickenkrieg zwischen den Mädchen genau beleuchtet würde. So sorgte dieses Mal die aufbrausende Rosalie für Gesprächsstoff. In der vergangenen Woche mussten alle Kandidatinnen ihre Handys abgeben und dürfen nur einige Minuten am Tag mit ihrer Familie telefonieren.

Die erst 16-jährige Rosalie wollte das jedoch nicht akzeptieren und telefonierte heimlich von einer Telefonzelle mit ihren Freunden. Als Rosalie erwischt wurde, beschuldigte sie drei weitere Kandidatinnen, auch unerlaubt telefoniert zu haben. Diese sind von dem Verrat empört. Katrin (19): "Mit diesem Kameradenschwein möchte ich nichts mehr zu tun haben". Im Bandhaus herrscht Eiszeit.

Auch Patin und Sängerin Kim Wilde, die den Mädchen bei Stylingfragen unter die Arme greifen soll, schafft es kaum, die Situation aufzulockern.

Bei der Entscheidungsshow konnte die Gruppe um Cyndi Laupers Song "Girls just wanna have fun" die Jury als einzige begeistern. Detlef D! Soost (40): "Bei euch hat man das allererste Mal in dieser Staffel gemerkt, dass ihr als Team gesungen habt."

Ganz anders fiel die Kritik bei der Gruppe um Rosalie (16) aus. "Bei euch fehlte jegliche Harmonie" und Kandidatin Rosalie wurde von der Jury noch einmal einzeln heftig kritisiert. Von dem harten Juryurteil fühlte sie sich persönlich angegriffen und auch ihr heimlicher Telefonfehltritt sei in der Öffentlichkeit falsch dargestellt worden.

Obwohl die Jury sie trotzdem in die nächste Runde ließ, wollte sie zum Entsetzen ihrer Freundin Sash (19) alles hinwerfen. Tränen der Wut und Trauer flossen. Erst Soosts Ansprache: "Willst du Liegen bleiben oder aufstehen? Zeig das du eine Kämpferin bist", ermunterte sie, weiter dabei zu bleiben. Viele der Mädchen sahen Rosalies Weiterkommen als unfair an, doch Thomas Stein verteidigte die Juryentscheidung: " Sie ist ein sehr impulsiver Mensch und muss erst noch ihre Grenzen kennen lernen".

Am Ende verließ dann doch nur Kandidatin Maria (19) das Bandhaus. Sie war der Jury bei ihrem Auftritt zu unauffällig gewesen.

Nach all den Tränen, die in der gestrigen Sendung vergossen wurden, erwartet die restlichen 17 Kandidatinnen in der nächsten Sendung ein hartes Sportprogramm mit Boxweltmeisterin Regina Halmich. Es wird spannend, ob jede Kandidatin ihre einmalige Chance, dem Traum vom Popstar näher zu kommen, nutzen wird.

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