Prinzessin Mette-Marit leidet unter Flugangst. Als sie mit ihrem Mann, Kronprinz Haakon, nach Oslo zurück fliegen wollte, gab es plötzlich einen lauten Knall.


Die norwegische Prinzessin Mette-Marit leidet unter Flugangst. Nun musste sie gemeinsam mit ihrem Ehemann, Kronprinz Haakon, und 133 weiteren Passagieren eine Flugzeug-Evakuierung miterleben. In aller Eile verließen die Passagiere am Sonntag auf Notrutschen eine Passagiermaschine der Fluggesellschaft SAS. Mette-marit und Haakon saßen auch in diesem Flugzeug.
Beim Start vom Flugplatz Kastrup war ein Triebwerk mit lautem Knall ausgefallen. In der Kabine habe es Rauch gegeben, bestätigte eine SAS-Sprecherin im Rundfunk. Entgegen ersten Angaben hob die Maschine vom Typ MD-80 aber nicht ab, sondern wurde noch am Boden gestoppt. Die Sprecherin bestritt Angaben einiger Passagiere in Osloer Medien, dass Panik und Chaos ausgebrochen seien.
Als das Kronprinzen-Paar wenig später in einem Ersatz-Flugzeug zum zweiten Mal Richtung Oslo starten konnte, gab es eine royale Sonderbehandlung: Wegen ihrer Flugangst durfte die Prinzessin im Cockpit neben dem Piloten sitzen, wie SAS-Sprecherin Monica Hovland der Online-Zeitung VG Nett sagte.
Nach Verlassen des havarierten Fliegers hatte Mette-Marit ihr Abenteuer beim Internet-Dienst Twitter verkündet: "Ok, mein Vormittag wurde ein bisschen aufregender als erwartet. Puh!". Zusätzlich hieß es: "immer noch nicht ganz über Flugangst hinweg" - mit angefügtem Foto des Flugzeuges. In einer zweiten Mitteilung bedankte sich Mette-Marit bei der SAS-Crew für deren Einsatz bei der Evakuierung: "Leute, mit denen man sich sicher fühlt".
Seit der Hochzeit mit Haakon vor gut zehn Jahren hat die Prinzessin ihre früher massive Flugangst mit Psychologen-Hilfe bekämpft und nach eigenen Angaben auch besser unter Kontrolle bekommen. Mette-Marit und Haakon waren auf dem Heimweg nach Oslo von einem Fest zum 40. Geburtstag der dänischen Prinzessin Mary. dpa/AZ
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