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26. November 2008 11:01 Uhr

Neuer Termin im April

Prozess um Marco wurde vertagt

Der Prozess in der Türkei gegen den 18-jährigen Marco ist erneut vertagt worden. Die Richter sind schuld.

Antalya/Istanbul (dpa) - Der Missbrauchsprozess gegen den 18 Jahre alten Deutschen Marco in der türkischen Stadt Antalya ist am Mittwoch nach kurzer Verhandlung auf den 10. April kommenden Jahres vertagt worden.

Das Gericht habe zur Begründung angeführt, einige Richter seien ausgewechselt worden, sagte Ömer Aycan, der Anwalt von Marcos mutmaßlichem Opfer. «Ich denke, sie werden bei der nächsten Verhandlung entscheiden», sagte er weiter.

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Marco aus Uelzen in Niedersachsen war am 12. April 2007 in seinem türkischen Urlaubshotel in festgenommen worden. Ihm wurde vorgeworfen, die damals 13-jährige Britin Charlotte sexuell missbraucht zu haben.

Marco hat das stets bestritten und sprach von einvernehmlichen Zärtlichkeiten nach einem Kennenlernen in der Disco. Er war kurz vor Weihnachten vergangenen Jahres aus türkischer Untersuchungshaft entlassen worden.

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